Mobilfunkbetreiber in die Schranken gewiesen

Aßling - Beflissen arbeitete der Aßlinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes ab.

Einstimmig wurde der entsprechende Feststellungsbeschluss gefasst. Das gemeinsame Ziel hieß schließlich, die Mobilfunkbetreiber in die Schranken, bzw. an die von der Gemeinde zugewiesenen Konzentrationsflächen für Mobilfunkanlagen zu weisen. Dies einte alle Parteien ohne große Diskussion. Murren war nur einmal im ganzen Sitzungssaal zu hören, als es galt, die Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer (IHK) abzuwägen. Sehr deutlich war die Sympathie der Kammer für die Belange der Mobilfunkbetreiber aus einem mehrseitigen Schreiben herauszuhören. Gleich zu Anfang wurde gar die Unabhängigkeit des Gutachtens des Umweltinstitutes München angezweifelt.

Die Notwendigkeit des Mobilfunks wurde als wichtiger Bestandteil des Kommunikationssystems angemahnt, das "lückenlos gewährleistet sein muss". Ferner hieß es: "Eine störungsfreie Teilnahme am Mobilfunk ist für das Wohl der Allgemeinheit zu reklamieren, gerade dann wenn es um die Alarmierung von Polizei und Rettungsfahrzeugen geht".

Fazit: Die IHK regte die Einstellung des Verfahrens an. Der Gemeinderat seinerseits hat den Bedenken nicht entsprochen.

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