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Lucas im Krankenbett imit seinen Eltern.

Feuerwehrmann (18) schöpft Hoffnung

Jetzt steht fest: Stammzellenspender für Lucas gefunden

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Auf diese Nachricht haben alle gewartet: Für den an Leukämie erkrankten Moosacher Feuerwehrmann Lucas (18) ist ein Stammzellenspender gefunden worden - und zwar in Großbritannien. Das teilte die Feuerwehr mit, die eine große Typisierungsaktion für Lucas veranstaltet hatte.

Moosach - „Wir freuen uns sehr über die absolut positive Nachricht, dass für unseren an Leukämie erkrankten Kameraden  Lucas inzwischen ein Stammzellenspender gefunden wurde“, schreibt Feuerwehrkommandant Herbert Weidlich. Inzwischen stehe fest, dass es in Großbritannien einen für Lucas passenden Spender gibt. Nähere Angaben zum Spender seinen nicht bekannt, „da alles anonymisiert abläuft“. Weidlich: „Er ist auf jeden Fall nicht aus der Moosacher Registrierungsaktion am 19.02. hervorgegangen. Aber bei der überwältigenden Beteiligung an unserer Aktion mit beeindruckenden 2116 Spendern kann es durchaus sein, dass für einen anderen Patienten irgendwo auf der Welt ein passender Spender dabei ist“, sagt der Feuerwehrmann.

Lucas hat zahlreiche Untersuchungen hinter sich und wird ab nächster Woche auf die Transplantation vorbereitet, die dann etwa zwei Wochen später durchgeführt wird. Ihm stehen mindestens sechs, vielleicht auch bis zu zwölf Wochen Klinik bevor, die er größtenteils abgeschottet auf der Isolierstation verbringen wird, da sein Immunsystem für diese Behandlung "heruntergefahren" wird.

Der Spender wird ebenfalls vorbereitet, damit anschließend die Stammzellen entnommen werden können. Dies geschieht in seiner Heimat - die für Lucas lebensrettenden Stammzellen werden dann nach München eingeflogen. Kommandant Weidlich: „Wir von der Moosacher Feuerwehr freuen uns riesig, dass für unseren Kameraden ein Spender gefunden wurde! Wir wünschen ihm viel Kraft und Ausdauer für die kommende Behandlung und drücken ihm ganz fest die Daumen, dass alles gut geht und er wieder vollständig gesund wird!“

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