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Amtsinhaber Eugen Gillhuber (li.) und CSU-Fraktionssprecher Michael Eisenschmid, der sich eine Bürgermeisterkandidatur vorstellen kann. 

Bürgermeisterwahl in Moosach

Eisenschmid offenbar in den Startlöchern

Ein Jahr vor der Wahl  kocht in Moosach die Gerüchteküche. Gemunkelt wird, dass Bürgermeister Gillhuber (CSU) nicht mehr antritt. Hier die möglichen Nachfolger.

Moosach –  Rathauschef Eugen Gillhuber (57), der bei der vergangenen Kommunalwahl in die Stichwahl musste und lange um seinen Verbleib im Amt zitterte, will ein Ende der Laufbahn unserer Zeitung gegenüber noch nicht bestätigten. „Das ist viel zu früh, ich weiß es noch nicht“, versichert er. „Ich bin seit 35 Jahren im Gemeinderat, die nächsten Monate werde ich mich entscheiden, ob ich für die kommende Periode nochmals kandidiere. Es müssen erst die großen Projekte gut in die Wege geleitet und eine vernünftige Nachfolge gesichert sein“, sagt Gillhuber.

Diese Namen fallen immer wieder

Im Ort wird längst über mögliche Nachfolger spekuliert, zwei Namen fallen immer wieder: Gemeinderat und CSU-Fraktionschef Michael Eisenschmid (38) und Gemeinderat Norbert Probul (51, AMB).

Der Zeitpunkt sei zu früh – für eine konkrete Aussage, sagt Eisenschmid zur EZ. „Wenn Eugen Gillhuber weitermachen will, dann unterstützen wir ihn hierbei selbstverständlich.“ Und falls nicht? Eisenschmid: „Moosach wird sicher nicht ohne Bürgermeister dastehen. Grundsätzlich könnte ich mir das schon vorstellen, aber das ist dann Entscheidung der Partei.“

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Er habe mit seiner Familie über eine mögliche Kandidatur gesprochen, sie würde hinter ihm stehen, sagt der CSU-Mann, der wie Gillhuber eine Versicherungsagentur betreibt und dessen Vater Siegfried selbst langjähriger Bürgermeister der Gemeinde war.

AMB-Gemeinderat hält sich noch bedeckt

Auch Norbert Probul (AMB) äußert sich auf Anfrage der EZ: „Ob ich kandidiere, steht noch nicht fest. Die Entscheidung mache ich aber nicht von Gillhuber abhängig. Da sind so viele Themen, die reinspielen – Familie, meine Festanstellung beim Landratsamt, meine Selbständigkeit – ich muss mir erst klar werden, ob ich das stemmen kann“, sagt Probul.

UWG in der „Findungsphase“

Für die UWG bezieht Fraktionssprecher Robert Bauer (49) Position: „Wir sind noch in der Findungsphase.“ Ob Bauer selbst noch einmal kandidiert, steht noch nicht fest, er schließt es nicht aus. „Das ist normal in einer Demokratie, dass es Gegenkandidaten gibt, die auch zwei oder dreimal antreten.“

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Die „Frauen für Moosach“, die in diesem Jahr „volljährig“ werden, wollen sich mit dem Thema einer Bürgermeisterkandidatin aus ihren Reihen erst noch beschäftigen.

Susann Niedermaier

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