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Das Trinkwasser in Moosach ist wieder einwandfrei.

Moosacher Trinkwasser ist wieder einwandfrei

Abkochverfügung aufgehoben - Keine Keime mehr nachweisbar 

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Wie kamen die Keime ins Moosacher Trinkwasser? Das Rätsel ist gelöst, die Abkochverfügung wurde aufgehoben. Dazu musste aber im Untergrund gewühlt werden.

Moosach - Für Moosach völlig ungewöhnlich, musste das Landratsamt Ebersberg durch das Gesundheitsamt ein Abkochgebot erlassen. Wie berichtet, hatte die Beprobung des Trinkwassers im Hochbehälter Falkenberg Ende Juni plötzlich Coliforme Bakterien ergeben. 

Schadstelle gefunden

Jetzt konnte Bürgermeister Eugen Gillhuber Entwarnung geben: „Nach intensivem Suchen und Eingrenzen, sowie mehreren Beprobungen des Trinkwassers wurde die Schadstelle gefunden.“ Glücklicherweise seien weder der Brunnen in Altenburg noch der Brunnen in Berghofen/Fürmoosen die Ursache gewesen. „Beiden Brunnen haben nach wie vor bestes Trinkwasser und sind sehr ergiebig“, so Gillhuber am Dienstag. 

Immer wieder kommt es im Landkreis Ebersberg zu Verunreinigungen des Trinkwassers und deswegen manchmal sogar zu Hamsterkäufen.

Defekter Lüfter war schuld

Die Ursache war ein defekter Belüfter der Leitung, der abgehend vom Brunnen in Berghofen eingebaut ist. Der Ablauf des Lüfters zum Abfluss des Oberflächen- und Kondenswassers war defekt, so dass sich im Lüfter Wasser sammelte. Deshalb konnten sich dort Bakterien bilden. 

Leitungen mehrfach gespült

„Der Lüfter wurde ausgegraben und durch einen neuen ersetzt. Anschließend wurden alle Leitungen mehrfach gespült, sowie die Kammern im Hochbehälter Falkenberg gereinigt und desinfiziert“, berichtet der Moosacher Bürgermeister. 

Eine Chlorung des Trinkwassers sei nicht erforderlich gewesen. „Das Moosacher Trinkwasser hat beste Werte und kann bedenkenlos konsumiert werden. Das Abkochgebot wurde vom Landratsamt Ebersberg/Gesundheitsamt aufgehoben“, teilte Gillhuber mit. ez

In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant: Wassermangel als Fluchtursache. Auch das Trinkwasser im Ortsteil Steinfeld in der Gemeinde Stadelhofen war verunreinigt und durfte nicht getrunken werden

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