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Bei einer Motorradkontrolle in Moosach mussten Ebersberger Polizisten eine Menge beanstanden. Zwei Biker mussten ihr Fahrzeug stehen lassen.

Polizei in Ebersberg kontrolliert in Moosach mehrere Stunden lang

Biker mussten Motorrad stehen lassen

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Unzulässige technische Veränderungen, erhebliche Mängel, und erloschene Betriebserlaubnisse: Bei der Schwerpunktkontrolle Motorrad der Polizei in Ebersberg fiel Einiges an. Aber: Gerast waren zwei Autofahrer.

Moosach - Am Sonntag, von 12.30 bis 17.30, wurde mit Unterstützung von sehr fachkundigen Polizeibeamten aus dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd eine Schwerpunktkontrolle - Motorrad in Moosach durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 52 Biker und deren Fahrzeuge überprüft. 

Die Bilanz: 16 Motorräder wiesen teils erhebliche Mängel auf. Meist handelte es sich um nicht zulässige technische Veränderungen an den Krafträdern. Zwei Bikern musste die Weiterfahrt untersagt werden, nachdem die Betriebserlaubnis der Krafträder erloschen war. Außerdem wurden vier Ermittlungsverfahren, zweimal wg. eines Vergehens des Kennzeichenmissbrauchs aufgrund nicht lesbarer Kennzeichen, sowie aufgrund Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. 

Bei einer zeitgleich durchgeführten Geschwindigkeitsmessung im Vorfeld der Kontrolle konnten sechs erhebliche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt werden. Dabei waren die Überschreitungen so gravierend, dass sie nicht mehr mit einer Verwarnung geahndet werden konnten. Spitzenreiter waren aber keine Motorradfahrer, sondern zwei junge Autofahrer. Der Fahrer eines Audi war mit 138 Km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h unterwegs.

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