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Weil er ein größeres Zimmer wollte, randalierte ein 14-Jähriger zuhause derart, dass schließlich die Polizei einschreiten musste.

Vollkommen ausgerastet

14-Jähriger randaliert, weil er ein größeres Zimmer will

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Vaterstetten – Dass zwischen Eltern und Kindern öfter mal der Haussegen schief hängt, kommt vor und ist normal. Meistens geht es dann ums Aufräumen im Kinderzimmer. In diesem Fall ging es jedoch ums Kinderzimmer selbst. Und der Ärger war so groß, dass die Polizei einschreiten musste.

Ein Anruf mit Folgen: Eine 47-jährige Mutter aus Vaterstetten rief am Dreikönigstag ihre Mutter an und teilte ihr mit, dass ihr 14-jähriger Sohn zuhause randaliere und dabei auch schon Möbel beschädigt habe; sie bräuchte dringend Hilfe.

Daraufhin verständigte die Oma die Polizei, die mit zwei Streifen unverzüglich zum Ort des Geschehens eilte. Dort angekommen erklärte der Teenager mit Nachdruck, dass er ein größeres Kinderzimmer fordere und seine Mutter daher ihr Schlafzimmer räumen oder ein neues Haus kaufen solle. „Da seiner Mutter dies aber finanziell leider nicht möglich ist, äußerte sich seine Unzufriedenheit in aggressivem Verhalten – seine Freunde hätten alle größere Zimmer“, berichteten die verdutzten Beamten von den Erläuterungen des 14-Jährigen.

Erst die eindringliche Belehrung durch die Polizeibeamten der PI Poing brachte den Junior schließlich zur Ruhe.

„Ob er jedoch einsichtig wurde, ließ sich bislang nicht überprüfen“, melden die Beamten.

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