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Bischof Bernhard Haßlberger (am Altar mit Mitra) bei der Wiedereröffnung der Erlöserkirche Eglharting . 

Nach zwei Jahren Generalsanierung

Eglhartinger Kirche erstrahlt in neuem Glanz

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„Was lange währt, wird gut“, betonte Weihbischof Bernhard Haßlberger bei der Wiedereröffnung der Erlöserkirche in Eglharting am Sonntag mit einem feierlichen Gottesdienst. Fast zwei Jahre hatte die Generalsanierung des Gotteshauses gedauert.

Eglharting  - Wenn man von Kirche spreche, dann sei das in zweifacher Weise, so der Bischof. Die Kirche aus Stein und die Gemeinschaft des Glaubens. Die Menschen kämen nicht in den „Bau“ wegen einer erbaulichen Stunde, sondern um ein Wort mit Vollmacht zu hören. Wenn man hinausgehe in den Alltag, dann solle gelten: „Ein Segen sollt ihr sein.“

„Ich wünsche ihnen zusammen mit ihrer Kirche einen gesegneten Weg in die Zukunft“, betonte der Weihbischof.

„Nun können Sie selber sehen, wie alles gut geworden ist“, freute sich Pfarrer Pater Georg Menachery. Die Arbeiten seien gut und unfallfrei verlaufen. Bei verschiedenen Schwierigkeiten habe man eine Lösung gefunden. Der Pfarrer bedankte sich bei den vielen Menschen, die bei der Sanierung mitgearbeitet oder dafür gespendet hätten.

Deutlich stellte Pater Menachery den Einsatz des Baubeauftragten der Kirchenstiftung, Josef Warislohner, heraus. Der habe das Projekt mit Leib und Seele betreut, „als wäre es sein eigenes Haus“ (siehe auch Kasten).

In der Kirche könne man nun wieder Kraft schöpfen für den Alltag. Und man könne die christlichen Werte weitergeben an die nächste Generation. Besonders erinnerte der Pfarrer im Gottesdienst an Prälat Sebastian Anneser, der in Kirchseeon gelebt hatte und kürzlich im Alter von 78 Jahren gestorben war.

Bischof Haßlberger nutzte den Gottesdienst, um eine neue geschnitzte Madonna zu segnen. Das Original, die „Mutter der Barmherzigkeit“, geschaffen vom damals 20-jährigen Franz Falch, steht in der Hauskapelle im Kolpinghaus München-Zentral.

Das Werk entstand in etwa in der Zeit, als auch die Kirche in Eglharting gebaut wurde. Nachgeschnitzt wurde die Madonna nun von Ernst Franz aus Unterammergau. „Sie ist auch unsere Mutter, die wir in der Not anrufen können“, sagte Bischof Haßlberger. Bisher stand in der Erlöserkirche eine Madonna aus einem Seitenaltar des Gotteshauses in Neukirchen. Dorthin wird diese nun auch wieder zurückkehren.

Viel Applaus gab es am Schluss für die Musiker um Organist Michael Vodermayr, die für eine äußerst gelungene Umrahmung des Gottesdienstes gesorgt hatten.

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