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Auf dieser Wiese in Landsham , an der Ulrich-Nanshaimer-Straße, baut die Gemeinde Pliening eine Kind ertagesstätte. Angrenzend an die umzäunte Wertstoffinsel.  

Gemeinderat Pliening

Neue Kindertagesstätte in Landsham 

Östlich der Wertstoffinsel in Landsham- Süd, an der Ulrich-Nanshaimer-Straße nahe des Rodelhügels, wird eine neue Kindertagesstätte gebaut. Kosten: 2,5 Millonen Euro.

Landsham– Den für die Umsetzung erforderlichen Grundsatzbeschluss bezüglich Kubatur des Gebäudes, Beantragung möglicher Fördermittel und Beauftragung von Fachplanern hat der Gemeinderat Pliening jetzt in seiner Mai-Sitzung gefasst. Realisiert werden soll ein Kinderhaus mit jeweils drei Kinderkrippen- und Kindergartengruppen.

„Nachdem ein Architektenwettbewerb für das Bauvorhaben nach wirtschaftlicher Abwägung im nicht-öffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung Ende Juni 2016 abgelehnt wurde, konnte das Ingenieurbüro Meyer aus Seebruck am Chiemsee mit der besten Preis-/Leistungskombination ermittelt werden“, gab Bürgermeister Roland Frick (CSU) bekannt. Das Fachbüro hat mittlerweile Kostenschätzungen für drei mögliche Varianten ausgearbeitet.

Büro-Chef Ekkehard Meyer stellte in der Gemeinderatssitzung die drei Konzepte für den Neubau des Kinderhauses vor. Dabei stand die Frage im Fokus, ob das Gebäude gar nicht, nur teilweise oder ganz unterkellert werden sollte. Nach Schätzung des Fachbüros benötigt die Kindertagesstätte für die angestrebte Zahl an Gruppen eine Fläche von jeweils 565 Quadratmetern im Erd- und im Obergeschoss. Ohne Keller müssten für den Bau insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro eingeplant werden. Sollte es zur Teilunterkellerung kommen, die Meyer mit rund 220 Quadratmeter bezifferte, würden die Kosten auf rund 2,2 Millionen Euro sinken.

Auf Nachfrage zu diesem Unterschied erklärte Ekkehard Meyer, dass Kellerräume für technische Ausstattung wie Heizung nicht teuer seien und stattdessen im Erdgeschoss Räume gewonnen würden.

Bei voller Unterkellerung kommt das Kinderhaus laut Schätzung des Planers auf knapp 2,5 Millionen Euro. In diesem Fall könnten Räume wie etwa für Sport und andere Gemeinschaftsaktivitäten im Untergeschoss geplant werden. Ein Aufzug ist bereits einberechnet.

Nach längerer Diskussion entschied sich der Gemeinderat bei Gegenstimmen von Michael Klass (Alternative für Pliening) und Peter Schepanski (Neues Forum) mit großer Mehrheit für die volle Unterkellerung. Bürgermeister Frick wurde beauftragt, mögliche Fördermittel zu beantragen. Er soll sich um Fachplanungen und die wirtschaftlichsten Anbieter kümmern und wegen der Dringlichkeit auch Aufträge vergeben dürfen. Für den letzten Punkt gab es allerdings nur einen 14:7-Auftrag, unter anderem gegen die Stimmen der SPD-Fraktion. 

dul

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