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Der Eindruck täuscht: Der Glockenturm (vorne) ist viel niedriger als die 30 Meter hohe Kirche.

Neue Pfarrkirche Poing 

Hier läutet’s am Donnerstag das erste Mal

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Vor der Einweihung von Poings neuer Pfarrkirche läuten die dazugehörigen Glocken nur ein einziges Mal: am Donnerstag, 25. Mai. Am Feiertag Christi Himmelfahrt werden die Klangkörper in den Glockenstuhl montiert und erklingen. Danach schweigen sie bis zum 15. Oktober.

Poing – An ihrem höchsten Punkt erreicht die neue Pfarrkirche 30 Meter, der daneben stehende Turm ist viel niedriger. Weshalb er offiziell „Glockenträger“ mit „Glockenspiel“ genannt wird. Hier, direkt an der Gruber Straße und an der Fußgängerunterführung, werden am Donnerstag, 25. Mai, die vier neuen Glocken eingehoben und montiert. Dies geschieht laut Erzbischöflichem Ordinariats München ab 14 Uhr. „Anschließend ertönen sie zum ersten Mal“, heißt es in einer Pressemitteilung. Poings Pfarrer Christoph Klingan schätzt, dass das Geläut „wohl nicht vor 15.30 Uhr“ zu hören sein wird. Anschließend schweigen die Glocken bis zum 15. Oktober, dem Tag, an dem die neue Pfarrkirche geweiht wird.

Zunächst steht der Donnerstag, 25. Mai, ganz im Zeichen der Glocken. Der Feiertag beginnt um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael in Poing-Süd. Anschließend führt ein Zug mit Vereinen und Kirchenträgern über die Hauptstraße und den Endbachweg zum Parkplatz am Sportzentrum (Südseite, Ecke Am Hanselbrunn). Dort stehen die festlich geschmückten Glocken und werden die letzten Meter über die Gruber Straße bis zur Kirchbaustelle mitgenommen.

Gegen 11.15 Uhr, so der Plan, kommt der Festzug samt Klangkörper auf dem Vorplatz der künftigen Kirche an, wo Monsignore Thomas Schlichting die vier Glocken weihen wird. „Anschließend Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern beim traditionellen Standlfest der Aubergler“, schreibt Pfarrer Klingan in der Einladung. Wie jedes Jahr, veranstaltet der Poinger Trachtenverein auch heuer am Vatertag sein großes Fest in und vor der Graz-Halle (am Osterfeldweg, nahe des Wildparks).

Während gefeiert wird, heben Arbeiter die vier Klangkörper in den Glockenstuhl ein. Das geschieht ab etwa 14 Uhr, wer dabei zusehen möchte, kann dies gerne tun, lädt Poings Pfarrer ein. Nach getaner Arbeit, „wohl nicht vor 15.30 Uhr“ (Klingan), werden die vier Glocken zum ersten Mal erklingen.

Diese wurden im Februar in Brockscheid in der Vulkaneifel gegossen. Die größte Glocke trägt die Inschrift „Ich schweige nicht!“ und ist dem Kirchenpatron Seliger Pater Rupert Mayer gewidmet. Eine Glocke wird der Heiligen Familie geweiht „mit Bezug zu den vielen jungen Familien, die in Poing Heimat finden“, informiert das Ordinariat. Der dritte Klangkörper ist zu Ehren der Heiligen Edith Stein, die vierte ist dem Seligen Adolph Kolping gewidmet, auf den sich die Kolpingfamilie Poing beruft. Namen und Inschriften wurden von Pfarreimitgliedern in einer Ideen-Werkstatt vorgeschlagen und beschlossen.

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