Rückruf-Aktion bei Aldi Nord für Tiefkühlfisch - auch Ostdeutschland betroffen

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Schaltstation bei der neu formierten SG Bruck/Baiern/Oberpframmern: Georg Huber (l.).

Neuer Pokal, alter Champion

Grafing - Die SG Grafing/Ebersberg bleibt bei den Hallenkreismeisterschaften der B-Senioren das Maß aller Dinge. Der Titelverteidiger setzte sich auch bei der 21. Auflage in Poing deutlich durch.

Von Alois Moser

Poing - „Wenn ihr diesen schönen neuen Pott nicht haben wollt, nehmen wir ihn halt wieder mit“, grinste Keeper Grafings Harry Wolf bei der Siegerehrung und klemmte sich den Wanderpokal unter den Arm.

„Der neue Modus, dass alle acht Mannschaften gegeneinder spielen, finde ich sehr gut, das ist eine gerechte, feine Sache“, lobte Karl Pries, der Goalgetter aus der Siegermannschaft.

Dabei hatte es nach den ersten drei Runden eher nach einem Kirchseeoner Turniersieg ausgesehen, obwohl ATSV-Kicker Peter Chekaiban vor Turnierbeginn unkte: „Ich habe eigentlich kein gutes Gefühl, wir sind nur zu Siebt, ob das gut geht?“. Die Oldies (38 Jahre jung und älte) führten mit neun Punkten das Klassement an, während die SG Grafing/Ebersberg nur langsam auf Touren kam und zu diesem Zeitpunkt erst vier Zähler auf dem Konto hatte.

Dem Traumstart des ATSV folgte die Wende. Kirchseeon holte aus den nächsten vier Auftritten nur noch ein 1:1-Remis gegen die Spielgemeinschaft Bruck/Baiern/Pframmern und musste sich am Ende mit Rang fünf zufrieden geben. Die SG Grafing/Ebersberg wiederum schaltete rechtzeitig ihren Turbo ein und blieb bei den verbleibenden vier Runden unbesiegt.

Als gegen Mitte des beinahe siebenstündigen Hallen.Marathons die Zweikämpfe härter wurden, mahnte Hallensprecher Karl Frank zur Vernuft: „Jungs, wir wollen doch nachher alle in freundschaftlicher Atmosphäre beim Metzgerwirt feiern.“ Franks Worte kamen an. Die beiden Referees mussten in den 28 Partien nur zwei Zeitstrafen aussprechen, was für den fairen Umgang der insgesamt 74 eingesetzten Akteure sprach. Zu den Überraschungsteams zählte die neue Spielgemeinschaft Bruck/Baiern/Oberpframmern, in der die Gebrüder Franz und Schorsch Huber die Fäden zogen. Mit Rang drei feierte die Mannschaft einen gelungenen Einstand,

Gastgeber Poing musste sich dagegen mit zehn Punkten und der Position vier begnügen. Der 5:0-Sieg über den punktgleichen ATSV Kirchseeon sprach bei der Endplatzierung für das Team von Mario Weichselgartner, der sich mit acht Treffern die Trophäe des besten Torschützen abholen durfte.

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