Ein neuer weißer Bodenschatz

Markt Schwaben - Eine Interessengemeinschaft versucht ab sofort, möglichst viele Schwabener Bürger davon zu überzeugen, ihre Heizsysteme auf Geothermie umzustellen.

Um heißes Wasser zu Heizzwecken wirtschaftlich nutzen zu können, sind Investitionen von 50 bis 60 Mio. Euro nötig. Eine Betreibergesellschaft könnte mit einem Grundkapital von 12 bis 16 Mio. Euro starten. In einem Rechenbeispiel hieß es jetzt, dass man gut 2000 Haushalte brauche, die sich mit rund 5000 Euro einkaufen müssten. Den Rest müsste die öffentliche Hand und müssten Gewerbetreibende aufbringen. Das verbleibende Geld sei auf dem Kreditmarkt zu besorgen.

Nach Hinweisen des Geothermie-Fachmanns Johannes Ruhland sei eine Bohrung in Markt Schwaben relativ risikofrei. In der Umgebung gebe es gut 40 funktionierende Bohrungen bzw. Geothermie-Nutzungen. Die politische Gemeinde, so hieß es jetz bei einem Infoabend in der Marktgemeinde, werde nur mit einem überschaubaren Betrag einsteigen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sommerzeit = Stadlzeit
Bei den Ottersberger Stadlkulturtagen von Rudi Zapf gastieren am Wochenende Lokalmatadoren. Einer von ihnen ist der Veranstalter selbst, Tausendsassa am Hackbrett.
Sommerzeit = Stadlzeit
Kirche will eigene Büros nicht bezahlen
Kein Witz: Die katholische Kirche will die Möbel fürs eigene Büro im neuen Pfarrheim Hohenlinden nicht bezahlen. Stattdessen hat sie den Gemeinderat um Zuschuss gebeten.
Kirche will eigene Büros nicht bezahlen
Besser geht’s nicht
Zum fünften Geburtstag hat das Grafinger Jugendorchester ein famoses Sommerkonzert im Alten Speicher Ebersberg hingelegt. Unsere Kritik:
Besser geht’s nicht
Heizzentrale: Ausbau schon ab 2020
Das Kommunalunternehmen Markt Schwaben will die Heizzentrale schon ab 2020 ausbauen. Die Nachfrage scheint entsprechend groß zu sein. 
Heizzentrale: Ausbau schon ab 2020

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion