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CSU hat neues "Megathema"

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Landkreis Ebersberg - Die CSU im Landkreis Ebersberg will den demografischen Wandel zum „Megathema“ der nächsten Jahre machen. Das kündigten Kreisvorsitzende Angelika Niebler und ihr Stellvertreter Thomas Huber am Donnerstag an.

Sie sagten, ihre Partei werde in naher Zukunft konkrete Maßnahmen nennen, wie die Politik auf die immer älter werdende Gesellschaft reagieren soll. Dazu forderten sie vom Landkreis konkretes Datenmaterial ein, das so Huber, eventuell mit wissenschaftlicher Unterstützung erhoben werden müsse. Die Vorausberechnung der Schülerzahlen im Landkreis beispielweise ende im Jahr 2019. Damit sei nachhaltige Politik schwer umsetzbar.

Leise Kritik übte die CSU-Spitze an der zum Teil müden bis nicht existierenden Umsetzung des „Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes“ des Landkreises, das unter Mitwirkung christsozialer Politiker entworfen und im vergangenen Jahr veröffentlicht worden war, dann aber offensichtlich mehr oder weniger ungelesen in vielen Rathäusern in der Schublade verschwand. Es gehe jetzt auch darum zu sehen, wo was aus diesem Konzept umgesetzt worden sei, sagte Niebler. Oder: „Wo ist es überhaupt diskutiert worden?“

Ziel müsse sein, fügte Huber an, ein „demografisches Profil“ für den Landkreis zu entwickeln, aus dem sich dann ein konkreter „Ebersberger Aktionsplan“ ableiten lasse. Für die Jugend sei in den vergangenen Jahren viel getan worden, „jetzt sind die Senioren dran“, sagte Niebler. Es gehe um die Steigerung der Lebensqualität für dieses Altersgruppe.

Schon am kommenden Wochenende wird sich die CSU-Kreistagsfraktion auf ihrer Klausurtagung mit dem Thema „demografische Politik“ beschäftigen, kündigte Huber an.

Von Michael Acker

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