So wird das neue Sport- und Vereinsheim des WSV Glonn aussehen. Zeichnung: Architekturbüro Garbe+Garbe/repro: ac

Neues Sportheim: Es geht los!

Glonn - Gute Nachrichten hatte der Vorsitzende des Wintersportvereins (WSV) Glonn, Sepp Axenböck, bei der Jahreshauptversammlung im Gepäck: Mit dem Bau des neuen Sport- und Vereinsheims kann demnächst begonnen werden.

Im Juli dieses Jahres hatten Bürgermeister Martin Esterl und Josef Axenböck in einem Ebersberger Notariat die Urkunde für die Überlassung des Grundstückes an der Haslacher Straße unterzeichnet. Die Ausschreibungen für die Erdarbeiten und die Bodenplatte erfolgte. Es wurden vor allem regionale Firmen angeschrieben, vier Firmen haben im Vorfeld Interesse bekundet. „Wir haben versucht, dem Architekten lokale Adressen zu geben“, so Axenböck. Nun sei der Vorstand gespannt, was bei der Submission herauskomme.

Die Lage am Baumarkt sei ja sehr angespannt, deshalb hofft Axenböck, dass sich das nicht zu sehr auf den Preis niederschlägt. Die Mitarbeiter des Bauhofs klären zur Zeit den Leitungsbau, der vom Bauhof selber erledigt wird. Bis Ende Oktober/Anfang November soll der Erdaushub bis Frosttiefe und die Aufschüttung mit Kies erfolgen. Im Frühjahr kann dann mit den Pflasterarbeiten begonnen werden. Der Spatenstich für das moderne Trainings- und Fitnesszentrum soll noch im November erfolgen.

Zu Verzögerungen beim Sportheimbau kam es wegen verschiedener Auflagen und Nachbesserungen beim Bebauungsplan und beim Brandschutz. Dadurch erhöhten sich die Kosten für das Sportzentrum von ursprünglich 900 000 Euro auf 1,5 Millionen Euro. Deswegen hofft Axenböck noch auf viele Spendengelder und Sponsoren. „Derzeit sind nur 9000 Euro auf dem Spendenkonto“, so Axenböck. Er verstehe aber, dass das zaghaft laufe, denn die Spender und Sponsoren wollten ja Gewissheit haben, dass aus dem Projekt auch etwas wird.

Inzwischen hat der Vorstand ein eigenes „Bau-Team“ gebildet, denn die übrige Vereinsarbeit mit den rund 1600 Mitgliedern läuft parallel.

Christine Gerneth

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