Nord-Süd-Verkehr: SPD richtet offenen Arbeitskreis ein

Ebersberg - In einem „offenen Arbeitskreis“ will die Ebersberger SPD die acht Trassenvorschläge prüfen, die das Rosenheimer Straßenbauamt im Rahmen seiner Machbarkeitsstudie für eine Nord-Südumfahrung der Kreisstadt vorgestellt hatte. Das kündigte der Stadtrat Hans Mühlfenzl an.

Für die Umsetzung einer bestimmten Trasse hätte es nach Ansicht der SPD-Fraktionssprecherin Elisabeth Platzer überhaupt nichts gebracht, wenn man sich bereits vor 2006 oder 2007 auf eine bestimmte Trassenvariante festgelegt hätte. Zu diesem Zeitpunkt hätte man von der zuständigen technischen Seite – dem Straßenbauamt Rosenheim – noch keine Aussage gehabt, ob sie und unter welchen Voraussetzungen, realisiert werden kann. „Jetzt aber“, so Mühlfenzl, „haben wir im Sinne einer Nutzen-/Kostenanalyse konkrete Anhaltspunkte, auch für den Tunnel, dem von Seiten des Straßenbauamtes zwar eine hohe Entlastungsfunktion bescheinigt wird, der aber bei der Bewertung durch die staatlichen Behörden wahrscheinlich Minuspunkte wegen der Kosten bekommen wird.“

Für die Ebersberger SPD spielt bei der Bewertung der einzelnen punktuellen Trassenvorschläge auch eine Rolle, welche Wirkung sie im Sinne eines vernetzten, großräumigeren Ansatzes haben. „Die Frage eines vernetzten Verkehrskonzeptes hat für uns hohe Priorität“, so Elisabeth Platzer. ez

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