Problemlöser in der Coronavirus-Pandemie? Die Corona-Schnelltests in Deutschland.
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Problemlöser in der Coronavirus-Pandemie? Die Corona-Schnelltests in Deutschland.

Keine Lieferung – Warnung bei Discounter-Angebot

Corona-Schnelltests: Menschen im Landkreis Ebersberg schauen noch in die Röhre

  • Josef Ametsbichler
    vonJosef Ametsbichler
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Einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche zahlt der Freistaat Bayern seinen Bürgern seit 8. März. Nur: Von den versprochenen Tests ist bislang nichts im Landkreis Ebersberg angekommen.

Update, 17.20 Uhr: Ärzte, Apotheker und andere qualifizierte Stellen wie Rettungsorganisationen sollen die Corona-Schnelltests für alle mit Genehmigung des Landratsamtes durchführen dürfen. Eine entsprechende Information aus dem Gesundheitsministerium traf am frühen Montagabend im Landratsamt ein, bestätigt ein Sprecher der Redaktion auf Anfrage. So soll ein niederschwelliges, landkreisweites Angebot entstehen.

Ohnehin seien die Kapazitäten im Diagnostikzentrum Ebersberg nicht für längere Wartezeitzen ausgelegt. Ein weitere Vorteil sei, dass dadurch lange Fahrwege vermieden würden. Am morgigen Dienstag wird der Krisenstab über das weitere Vorgehen beraten, was die Schnelltests angeht. Dann müssen sie nur noch eintreffen.

Erstmeldung, Montag, 8. März, 16.30 Uhr:

Landkreis - „Eine Lieferung von (...) Tests zur Eigenanwendung (...) wurde dem Landratsamt noch nicht angekündigt“, schreibt das Landratsamt auf Anfrage. Am Montagnachmittag seien auch noch keine weiteren Informationen zur Lieferung und Anwendung der Tests vom Gesundheits- oder Innenministerium vorgelegen.

Anders sieht es dagegen bei Schnelltests für Schulen und Kindertagesstätten aus: Solche seien geliefert worden und würden am Donnerstag und Freitag and die Einrichtungen ausgegeben.

Wer mit dem Ergebnis eines Schnelltests, den er beispielsweise beim Discounter gekauft hat, einen Angehörigen im Pflegeheim besuchen will, muss aufpassen, warnt die Kreisbehörde: Der Zutritt kann nur dann erfolgen, wenn der Test vor Ort unter Beobachtung des Heimpersonals erfolgt und das Testkit zuvor originalverpackt war. Andernfalls sei „nicht nachweisbar, ob das Probenmaterial von der Besuchsperson selbst stammt.“  

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