LED-Straßenbeleuchtung
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LED-Straßenbeleuchtung

Umrüstung beginnt Anfang Juli

LED-Technik für Aßlinger und Pframmerner Straßen

In den Gemeinden Aßling und Oberpframmern wird die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Ein Fortschritt in Richtung Energiewende.

Aßling/Oberpframmern – Straßenlaternen mit LED-Technik beleuchten Straße und Bürgersteig zielgenau, Wartungs- und Betriebskosten und der Stromverbrauch sind gegenüber herkömmlichen Straßenlaternen erheblich geringer, ebenso der CO2- Ausstoß pro Jahr. In Aßling und Oberpframmern war die Zeit reif für Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Um die Anschaffungskosten für die Austausch-Leuchten zu senken, bestellten die beiden Gemeinden noch im letzten Jahr gemeinsam 715 Stück (Peitschenlampen und Bergmeisterlaternen gemischt). Aßling tauscht 365 Lichtkörper (42 sind bereits umgestellt), Pframmern 308 (wir berichteten).

Anfang Juli soll nun die Umrüstung beginnen, teilte Bürgermeister Andreas Lutz in der jüngsten Sitzung des Oberpframmerner Gemeinderats mit. „Die Bauphase wird etwa acht Wochen für beide Gemeinden gemeinsam betragen, ich rechne damit, dass alles dann im Herbst fertig ist“, sagte Lutz.

Vorschub für das Umrüstungsprojekt erhielten Aßling und Oberpframmern gemeinsam mit anderen Landkreiskommunen durch das EBERwerk. Unter der Bezeichnung LED5 hatte das kommunale Energieversorgungsunternehmen gemeinsam mit der Energieagentur Ebersberg-München und in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wertvolle Erfahrungen für die Projektphase der Bestandserfassung, Wirtschaftlichkeitsberechnung bis zum erfolgreichen Förderantrag beim Projektträger Jülich gesammelt. „Die Sanierungsprojekte erhalten gemäß der Kommunalrichtlinie bis zu 20 Prozent Förderung für LED-Leuchtenköpfe und Installationsaufwand. Darüber hinaus fördert das Bayerische Wirtschaftsministerium einen wesentlichen Teil der Ingenieursdienstleistungen in der Umsetzungsbegleitung“, informierte Bärbel Zankl, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und LED-Beratung an der Energieagentur Ebersberg-München. Voraussetzung hierfür war der Energienutzungsplan aus dem Jahr 2015: Ein Maßnahmenplan für kommunalen Klimaschutz zur Erreichung der Klimaschutzziele. Eines der Projekte sollte in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen sein.

Susann Niedermaier

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