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Paul Breitner bekam im Hecken-Streit Unterstützung von Edmund Stoiber.

"Zusammen a halbe Bier trinken"

Breitners Hecken-Hickhack: Das denken unsere User

Oberpframmern - Mit seiner Thuja sorgt Paul Breitner momentan für viel Gesprächsstoff - auch bei unseren Usern. Die Meinungen zum Hecken-Hickhack gehen weit auseinander. Lesen Sie hier eine Auswahl.

"Hat diese Gemeinde wirklich keine anderen Probleme als den Breitner Pauli wegen dieser Thuja-Hecke zu schikanieren?" Das fragt sich Digema. Jeder wolle schließlich seine Intimsphäre vor neugierigen Blicken schützen. Und außerdem: "Sind denn zwei Meter hohe Bretterzäune schöner als eine grüne Hecke?" Unterstützung bekommt Digema von Alfred P a u l: "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Breitner Sonderprivilegien beansprucht, sondern er will nur Schutz in seiner Privatsphäre haben."

Auch Johannes W. versteht den Heckenwirbel nicht: "Einfach normalen Menschenverstand einschalten (...) danach wird zusammen a halbe Bier getrunken und dann is die Welt wieder in Ordnung. Wir ham doch wirklich schlimmere Probleme."

Rabendosi stellt sich ebenfalls hinter den Weltmeister von 1974: "Mir scheint sich hier ein Bürgermeister profilieren zu wollen, indem er gegen einen Promi vorgeht nach dem Motto 'ich trau mich was' (...). Manchmal endet sowas halt mit einem Schuss ins eigene Knie." Bandagenanderl vertritt seinen ganz eigenen Standpunkt: "Die Hecke macht mir nicht Angst. Schon eher unsere honorigen Politiker."

Doch es gibt auch laute Stimmen dagegen, die sich unter die mittlerweile 190 Kommentare zu unserem Artikel "Breitners Hecke: Die große User-Diskussion" mischen: "Als Fußballer müsste er eigentlich wissen, dass geltende Regeln von allen Mitspielern einzuhalten sind", schreibt Mobber

Auch da Jogi findet, dass der Hecke die rote Karte gezeigt werden sollte: "Herr Breitner hat sich nicht an die Regeln gehalten, was er aber im Sport sonst lautstark fordert. Es gibt auch heimische Gehölze die seinem Schutzbedürfnis Rechnung tragen." Schließlich versuche man durch das Verbot von Thujenhecken, die "Pflanzung einheimischer Gehölze zu fördern", erklärt Fagana.

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Bd stärkt gar dem Gemeindeoberhaupt Rottmayer den Rücken: "Der Breitner will keinen Promi-Bonus, er will es halt nur so haben, wie es ihm passt. Ich kann den Ärger des Bürgermeisters verstehen."

Sollte die Bayern-Legende die "grüne Mauer" entfernen lassen müssen, hätte Gruebler für den Fußballer schon einen Plan B parat: "Wenn es in der Satzung nicht explizit ausgeschlossen ist, würde ich an Breitners Stelle jetzt den Zaun in den Farben des FC Bayern streichen..."

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