Eine Urkunde als Dankeschön: Bürgermeister Andreas Lutz bedankt sich bei Georg Sedlbauer (v. l.) und den Oberpframmerner Fischern für ihre Arbeit am Gemeindeweiher. Foto: sro

Fischergilde pflegt eine Idylle

Oberpframmern - Seit 25 Jahren pflegt die kleine Fischergilde in Oberpframmern den Weiher am östlichen Ortseingang. Jetzt gab es ein Dankeschön.

„Das ist ein beliebter Wanderweg“, weiß Bürgermeister Andreas Lutz um die Bedeutung dieses Naherholungsgebietes - nicht nur für die Angler in seiner Kommune.

Die Fischer sorgen auch dafür, dass die Wege sauber bleiben. „Wir haben alles wieder ausgeschnitten, das ist ein richtiges Idyll“, berichtet Fischerchef Georg Sedlbauer von den jüngsten Arbeiten. Jetzt fand der Rathauschef, dass es einmal an der Zeit wäre, für diesen Einsatz „Danke“ zu sagen. Dafür gab es bei der Jahreshauptversammlung der Fischergilde eine Urkunde von der Gemeinde. Die Fischergilde selbst feierte bei diesem Anlass ihr 25-jähriges Bestehen. Das liegt aber eigentlich schon ein Jahr zurück.

Jetzt wurde die Feier nachgeholt bei einer kleinen Zusammenkunft im Sportheim. Dort nahm Sedlbauer auch die Urkunde entgegen, der eigener Auskunft nach schon seit seiner Kindheit an dem Weiher zum Fischen geht. „Der wurde vor 100 Jahren einmal von Bauern als Löschweiher angelegt“, berichten die Fischer von der Entstehungsgeschichte des kleinen Gewässers.

„Sogar der Eisvogel fühlt sich hier wohl und besucht uns ab und zu“, freut sich Sedlbauer. mps

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