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Olympia ohne Rudolph

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Eine Vorahnung 
          hatte Susanne Rudolph schon im Dezember beim EZ-Interview. Die Enttäuschung ist nun dennoch sehr groß.
             foto: stefan rossmann
Eine Vorahnung hatte Susanne Rudolph schon im Dezember beim EZ-Interview. Die Enttäuschung ist nun dennoch sehr groß. foto: stefan rossmann

Grafing - Aus und vorbei. Der Traum von der Reise nach Vancouver ist für Susanne Rudolph geplatzt.

Die Grafinger Shorttrackerin wird die Olympischen Winterspiele nur vom Fernseher aus verfolgen können.

Es war ein Schock. Tiefe Enttäuschung erfasste Susanne Rudolph, als sie telefonisch von Günter Schuhmacher, dem Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gesellschaft (DESG), die Nachricht bekam: „das mit Olympia hat sich erledigt“. Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) habe entschieden, ausschließlich die sportlich fix Qualifizierten nach Vancouver zu schicken, wurde der 28-Jährigen mitgeteilt. „Das Kriterium war der Erfolg im Weltcup. Es gibt keine Ausnahmen“, bedauerte Rudolph, „der DOSB gibt die beiden noch möglichen Startplätze wieder an den Internationalen Verband zurück.“

Keine dritten Winterspiele, keine Reise nach Kanada, kein krönender Abschluss ihrer langen Shorttrack-Karriere. Trotz des Scheiterns im Weltcup in Übersee und einer eher geringen Chance auf eine Nominierung hatte die 28-Jährige vom EHC Klostersee sich als Wackelkandidatin gefühlt und immer noch einen Funken Hoffnung gehabt. Doch der ist nun endgültig erloschen.

„Das war eine Klatsche.“ Susanne Rudolph brauchte einige Zeit, um die Entscheidung zu verdauen. „Gut, dass ich da zuhause in Grafing war und meine Familie und Freunde um mich hatte. Die waren gleich für mich zur Stelle, das war wichtig“, erhielt sie viel Trost und Zuspruch. ola

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