Ortsumfahrung: Jetzt sind die Nachbarn dran

Pliening - Dem Ziel, für Pliening und die dazugehörenden Ortsteile Landsham und Gelting eine entlastende Umgehungsstraße zu realisieren, ist die Gemeinde einen großen Schritt näher gekommen. Am Donnerstag hat der Gemeinderat das überarbeitete Planungskonzept mit deutlicher Mehrheit genehmigt.

Nun muss die Trassenführung noch den Nachbargemeinden Poing und Kirchheim schmackhaft gemacht werden, ehe es in einer Informationsveranstaltung auch den Bürgern vorgestellt werden kann. Im November hatte das Gremium noch etliche Änderungen vorgeschlagen, die alle eingearbeitet wurden. „Die Anbindung der vorhandenen Straßen an die künftige Umgehungsstraße soll vorzugsweise in Form von Kreisverkehren erfolgen“, lautete eine Forderung. „Im aktuellen Entwurf gibt es nur zwei Brückenbauwerke“, erklärte Andreas Brinkmann vom Planungsbüro, „für den Weg von Landsham nach Ottersberg und den Weidachweg“. Letzterer sorgte bereits im November für Diskussion.

Eva Strauss (SPD/Unabhängige) forderte sogar eine Ampelkreuzung. „Das Unfallrisiko wäre hier enorm“, meinte Andreas Brinkmann, „die Situation wäre auch beim Kreisverkehr kritisch“. In unmittelbarer Nähe befindet sich nämlich die Biogasanlage, viele der Transportfahrzeuge müssen hier die Umfahrung queren und würden den fließenden Verkehr behindern. „Deshalb wäre hier eine Brücke die beste und sicherste Lösung“, argumentierte der Planer. An der Straße von Landsham nach Grub ist hingegen ein Kreisel die bessere Lösung. Auch an der Kiesstraße von Landsham nach Poing ist ein Kreisel vorgesehen. „Vielleicht möchte Poing das neue Wohngebiet hier mit anbinden“, meinte Bürgermeister Georg Rittler. Er bedauerte, dass „Poing für Straßen sehr wenig übrig hat.“. Und: „Wir müssen im nächsten Schritt ohnehin mit Poing und Kirchheim reden“, meinte Rittler.

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