Ostumfahrung: Empörung über Gummibärli-Aktion

Grafing - Empörung bei Eltern: Zwei Befürworter der Grafinger Ostumgehung haben an der Grundschule Süßigkeiten an Kinder verteilt – zusammen mit Infomaterial.

Laut Zeugen erfolgte die Aktion teilweise auf dem Schulgelände. Nach EZ-Informationen machte die Schulleitung von ihrem Hausrecht Gebrauch und unterband die Aktion auf dem Hof. Konrektorin Renate Schwarz-Reis informierte die Polizei. Man sei nicht mehr tätig geworden, weil die Aktion beendet gewesen sei, so die Ordnungshüter. Bei Hausfriedensbruch würde man natürlich einschreiten.

„Wir bringen unseren Kindern bei, keine Süßigkeiten von Fremden anzunehmen. So etwas geht einfach nicht“, schimpfte eine Mutter gegenüber der EZ. Ihrer Tochter sei das Flugblatt in die Hand gedrückt worden. „Das bringst du deiner Mama“, sei dem Kind gesagt worden. „Man kann doch Kinder nicht für politische Ziele einsetzen“, schimpfte eine andere Mutter. „Das ist einfach unmöglich“, beschwerte sich eine Dritte.

Das verteilte Flugblatt trägt das Logo der Bürgerinitiative „Pro Grafing“. Sprecherin Gerlinde Schwarz distanzierte sich gegenüber der EZ von der Schulaktion. „Das finde ich auf keinen Fall gut.“ Sie habe zwar gewusst, dass eine Flugblattaktion geplant sei, jedoch vor dem Schulgelände. „Auf dem Schulgelände, das geht gar nicht. Ich bin strikt dagegen, dass man solche Aktionen startet.“

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