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Nachdenklich: Heiler schrieb dem Elternbeiratbeit. sro

Ostumfahrung: Heiler will Eltern beruhigen

Grafing - Wenige Tage vor dem Bürgerentscheid zur Grafinger Ostumgehung schaltet sich Bürgermeister Rudolf Heiler wieder in die Debatte ein, zumindest was die Auswirkungen der Planung für die Schulen betrifft.

Heiler reagiert in einem Schreiben an den Elternbeirat der Grundschule auf eine Veröffentlichung in der EZ. „Bisher haben wir nur aus der Tagespresse erfahren, dass seitens des Elternbeirates verschiedene Verbesserungsvorschläge erarbeitet wurden“, steht in dem Brief. Um sachgerecht die Interessen der Schule vertreten zu können, „möchten wir Sie um Ihre Mitwirkung und Zusammenarbeit bitten.“

Heiler verweist darauf, dass die geplante Trasse ab dem Verkehrskreisel an der Rotter Straße, also östlich der Schulen, und im weiteren Verlauf nach Norden hin „unter Gelände“ geführt werde. Diese Straßenführung in einer „Troglage“ erstrecke sich bis circa 130 Meter nördlich der Kapellenstraße. Zusätzlich sei im Bereich des Schulzentrums ein rund 140 Meter langer Lärmschutzwall vorgesehen.

Weitere Argumente Heilers: Laut der Verkehrsprognosen werde mit dem Bau der Ostumgehung eine „nicht unerhebliche Entlastung der Schulwege erreicht“. Und der Bürgermeister verweist auf ein aktuelles Schreiben der Regierung von Oberbayern, das bei der bisherigen Diskussion wenig Beachtung gefunden habe. Dort werde auf die ab dem Jahr 2010 geltenden Schadstoffgrenzwerte verwiesen. Wie mitgeteilt werde, sei die Ostumfahrung aufgrund der dadurch zu erwartenden erheblichen Reduzierung des Durchgangsverkehrs und der damit verbundenen erheblichen Lärm- und Abgasreduzierung im Stadtbereich „die entscheidende Maßnahme, um zukünftig die geforderten Grenzwerte einhalten zu können“. „Im Interesse der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, gerade auch auf dem Schulweg, verdient dieser Aspekt durchaus Berücksichtigung“, so Heiler.

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