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27 Hundewelpen befanden sich in dem Auto, das von der Polizei zunächst gestoppt wurde.

Polizei macht nicht alltägliche Entdeckung

38 Katzen und 27 Welpen im Auto

  • Michael Seeholzer
    vonMichael Seeholzer
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Parsdorf - Süße kleine Welpen, denen man nicht ansieht, unter welchen barbarischen Bedingungen sie „produziert“ wurden: Die Hundemafia aus Osteuropa macht Schlagzeilen. In diesem Fall war aber alles ganz anders.

Vielleicht war es ja eine dieser Schlagzeilen, die jetzt in Parsdorf jemand zum Telefonhörer greifen ließ. Aufgrund einer Mitteilung wurden am Parkplatz des Möbelhauses Segmüller am Samstag gegen 22.15 Uhr zwei Kleintransporter mit bulgarischen Kennzeichen einer Kontrolle unterzogen. In den Autos wurden insgesamt 27 Hundewelpen und 38 Katzen transportiert.

„Da nicht auszuschließen war, dass es sich hier um einen illegalen Welpenhandel handelte, wurde der Kontrolle eine fachkundige Amtstierärztin des Veterinäramtes hinzugezogen“, so die Polizei. Bei stichpunktartigen Kontrollen der Tiere sowie der mitgeführten notwendigen Papiere konnte aber nichts beanstandet werden.

Die Tiere wurden durch eine bulgarische Tierschutzorganisation an Interessenten in Deutschland und Österreich vermittelt und durch diese Kurierfahrer an die neuen Hundehalter ausgeliefert. Die Transporteure wurden jedoch angewiesen, die einzelnen Käfige von Kot und Urin zu säubern, da deren Zustand besorgniserregend war. Die Reinigung der Käfige erfolgte auf dem Gelände der Polizeiinspektion Poing. Nach entsprechender Kontrolle, Durchsicht der Papiere sowie Begutachtung durch die Amtstierärztin, wurde der weitere Transport gestattet.

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