Freuen sich auf die Premiere: (hinten, v,.l.) Carola Reith, Peter W. Keegan, Richard Schmidhammer, Regisseurin Anni Drescher Andrea Roming, David Gilbertund Michelle Guggenthaler sowie (vorne, v.l.) Toni Ketterl, Siegi Schmidhammer, Michiel Wijchmann, Doris Fragner, Robert Petschinka und Anna-Lena Kersten.

Premiere Mitte März

Brettlbühne Vaterstetten: Auf geht’s zum Schippedupfen

In Parsdorf laufen die Vorbereitungen für die Frühligs-Theatersaison. Mitte März heißt es in der „Alten Post“:  Auf geht’s zum Schippedupfen.

Parsdorf – Ab Mitte März heißt es wieder Vorhang auf im Gasthof zur Alten Post in Parsdorf mit der bayerischen Komödie „Da Schippedupfer“. Unter der Spielleitung von Anni Drescher probt der Theaterverein Brettlbühne Vaterstetten schon fleißig für die Theateraufführungen.

In der bayerischen Komödie von Peter Landstorfer geht es hoch her. Alljährlicher Schauplatz für das Schippedupfen ist Haiperting im Herzen von Südnordbayern nahe der Grenze zur ungarischen Schweiz. Schippedupfen kann und darf praktisch jeder: Bayern, Preußen, sogar Österreicher. Das Wetter spielt eine untergeordnete Rolle und Schippedupferkönig – Sieger des alljährlichen Schippedupferturniers – kann eigentlich nur ein Haipertinger werden.

Die Männer von Schaidlfing rüsten sich beim Wirtsmetzger zum alljährlichen Schippedupfer-Ausflug nach Haiperting. Die Frauen des Dorfes bereiten sich gleichzeitig auf die Wallfahrt vor. Alles scheint wie immer zu laufen, bis der Pfarrer plötzlich auf die Idee kommt, dieses Jahr auch zum Schippedupfen mitzufahren. Gegenüber den Frauen gibt er vor, dass er dringend zu einer Hospiz gerufen wurde und deshalb nicht mit auf Wallfahrt gehen kann.

Doch diese kleine Schwindelei ist erst der Anfang einer Kette von Ausreden, Notlügen und Verwechslungen. Weil die Frauen einen Tag früher von ihrer Wallfahrt heimkommen, bemerken sie, dass die Männer eine Nacht länger ausgeblieben sind. Die Männer haben bei ihrer verspäteten Ankunft am nächsten Morgen ein schlechtes Gewissen. Besonders der Pfarrer ist nervös, weil er das sonntägliche Hochamt verpasst hat. Auch der Wirt ist unruhig, weil er fürs Mittagsgeschäft noch nichts gekocht hat. Letztendlich erkennen beide Seiten, dass auch kleine Notlügen fatale Folgen haben können.

Eine etwas andere Note gibt dem bayerischen Stück ein preußischer Abortartikelvertreter, der sich mit einer guten Tat verdient macht.

Was ist denn eigentlich das Schippedupfen? Es sei nur soviel gesagt: Schippedupfen kann praktisch jeder, egal ob ledig oder verheiratet. Auch das Alter ist nicht so wichtig. Es soll sogar schon einen gegeben haben, der mit 80 Jahren noch Schippedupfer-König geworden ist. Frauen haben ebenfalls schon das Schippedupfen versucht, jedoch hatten sie kaum Chancen auf den Titel.


Aufführungstermine:

 Freitag 17./Samstag 18. März

 Freitag 24./Samstag 25. März

 Freitag 31. März/Samstag 1.April

 Freitag 7./Samstag 8. April

Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 20 Uhr

Der Vorverkauf hat begonnen. Eintrittskarten zehn Euro bei Papeterie Löntz, Baldham, Rossinizentrum, Tel. (0 81 06) 67 69 oder Anna Drescher, Purfingerstr. 10, Baldham-Dorf, Tel. (0176) 84 43 71 40.

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