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Nächtlicher Einsatz auf der Autobahn bei Parsdorf.

Nächtlicher Einsatz

Glatteisunfall auf der Autobahn bei Parsdorf

Parsdorf -  Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Samstag gegen 19.50 Uhr auf die A 94 bei Parsdorf alarmiert. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten und einem brennenden Fahrzeug.

Nach ersten Erkenntnissen war es bei spiegelglatter Fahrbahn zunächst zu einem leichten Auffahrunfall zwischen zwei Pkw gekommen, so der MKT-Rettungsdienst, der nach eigenen Angaben als erstes rettungsdienstliche Fahrzeug vor Ort war. Als die unverletzten Fahrer ihre Personalien austauschen wollten, sei ein weiteres Fahrzeug, laut Polizei ein Opel Astra, unvermittelt mit hoher Geschwindigkeit in die Unfallstelle gefahren. Eine Person habe sich nur durch einen Sprung in den Seitengraben in Sicherheit bringen können.

Die Wucht des Aufpralls sei so hoch gewesen, dass eines der stehenden Fahrzeuge knapp 75 Meter weit nach vorne geschleudert wurde. Einen Brand habe es allerdings nicht gegeben. Die Fehlinformation  entstand vermutlich wegen starker Wasserdampfbildung durch auslaufendes Kühlwasser. Wie durch ein Wunder sei bei dem Unfall niemand schwer verletzt worden. Eine ambulante Versorgung durch den Notarzt habe genügt.

Immer wieder kommt es besonders bei winterlichen Straßenverhältnissen zu schweren Folgeunfällen nach vorangegangenen Bagatellschäden. Der Rettungsdienst rät daher, das Unfallfahrzeug nach Anlegen der Warnweste möglichst schnell zu verlassen, die Unfallstelle weitestgehend zum Beispiel durch ein Warndreieck zu sichern, einen sicheren Ort aufzusuchen und gegebenenfalls den Notruf zu wählen.

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