Auf dieser Trasse könnte die Umfahrung gebaut weden.

Trasse Parsdorf/Weißenfeld

Kein Bürgerbegehren gegen Umfahrung

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„Es wird kein Bürgerbegehren zur Umfahrung Parsdorf/Weißenfeld geben, zumindest nicht von uns“, betonte am Dienstag Wolfgang Schermann von den Freien Wählern Vaterstetten.

Vaterstetten– „ Damit sind die Spekulationen der vergangenen Tage beseitigt. In einer kurzen Presseerklärung der Freien Wähler hieß es am Dienstag, nach intensiven Diskussionen zwischen den Beteiligten, ob ein Bürgerbegehren eingeleitet werden soll, sei man zu dem Entschluss gekommen, auf ein Bürgerbegehren zu verzichten, trotz übereinstimmender Auffassung, die Umgehungsstraße auch weiterhin abzulehnen und für unsinnig, zu kostspielig und zu umweltschädlich zu halten. Zur Begründung hieße es weiter, die Planungen seien schon weit fortgeschritten und die Abstimmungen zur Umgehungsstraße sei „im Gemeinderat immer mehrheitlich getroffen“ worden. Damit dürfte zumindest von Seiten der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen der Weg für die Umfahrung frei sein. Gegner des Projektes waren unter anderem die Grünen. Auch sie hatten sich an den Überlegungen um ein Bürgerbegehren beteiligt. „Wir waren am Diskussionsprozess beteiligt“, betätigte Grünen-Fraktionssprecher Axel Weingärtner. Letztendlich sprachen sich auch die Grünen gegen ein Bürgerbegehren aus. Unterzeichnet haben die Presseerklärung zum Verzicht auf das Bürgerbegehren die Freien Wähler, die Grünen und der Bund Naturschutz.

Wie berichtet will sich der Vaterstettener Gemeinderat am Donnerstag in öffentlicher Sitzung mit dem Thema Umfahrung Pardsorf/Weißenfeld beschäftigen. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren. „Das kann noch ein halbes Jahr dauern“, so Bürgermeister Georg Reitsberger (Freie Wähler). Der Rathauschef ist jedoch weiterhin gegen die aktuelle Trassenplanung. „Es geht nicht nur um Straßen, es geht auch um die Landschaft“, so der Rathauschef. „Aber da habe ich vielleicht eine andere Wertvorstellungen“, betonte Reitsberger.

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