Voller Tatendrang: Bürgermeister Josef Oswald (li.), Schulleiter Helmut Elsner und Glonner Schulkinder. Foto: GErneth

Pausenhof soll aufgefrischt werden

Glonn - Bürgermeister, Rektor und Elternbeirat unterstützen Glonner Kinder in ihrem Vorhaben.

Mit Zuckermais, Schokominze und Ananaskirschen in einem frisch angelegten „Baustellenbeet“ setzten die Schüler der Grundschule Glonn zusammen ein Zeichen, das symbolisch für Veränderung stehen soll, denn: Ihr Schulhof braucht dringend eine Auffrischung und neue Spielgeräte. Rektor Helmut Elsner, Bürgermeister Josef Oswald und die Lehrer und Elternsprecher unterstützen die Schüler in ihrem Anliegen.

Die „Baustelle“ ist mit rot weiß-rotem Absperrband und Baustellenschild symbolisch gekennzeichnet: In einer besonders tristen Ecke des Pausenhofs pflanzten die Kinder gemeinsam mit Bürgermeister und Schulleiter einige Pflanzen als Auftakt zur Neugestaltung des Schulhofes. Im Mai hatte der Elternbeirat eine Umfrage gestartet, die Auswertung zeigte deutlich: Die Schüler wünschen sich eine Um- und Neugestaltung des Pausenhofs. Vor allem wünschen sich die Kinder ein Spielgerät, jeweils die Hälfte der Stimmen sagt ein großes Spielgerät oder mehrere kleinere.

Auch Schulleiter Helmut Elsner sieht dringenden Veränderungsbedarf: „Wenn ich in den Pausenhof schaue, dann wünsche ich mir, dass es dort in Zukunft weniger grau ist.“ Noch beherrscht ein in die Jahre gekommenes Betonpflaster den kahlen Hof, das alte Klettergerüst aus Holz musste aus Sicherheitsgründen entfernt werden.

Durch die Sanierung des Hallenbades wurde die Umgestaltung des Schulhofes mehrfach verschoben, nun ragt auch ein Teil der Anlage in den Pausenhof hinein. Bürgermeister Oswald betont, dass die Gemeinde eine Investition fest für die Schule in den Haushalt eingeplant hat, rund 10 000 Euro können noch in diesem Jahr abgerufen werden. Oswald: „Der Pausenhof soll so umgestaltet werden, dass er den Schülern gefällt. Ich denke, es braucht vor allem ein Spielgerät, das möglichst viele Kinder gleichzeitig nutzen können.“ Der Pausenhof wird von den Schülern der Grund- und der Mittelschule genutzt, dementsprechend gibt es vielseitige Wünsche und Bedürfnisse. Und gerade deswegen setzt sich der Elternbeirat dafür ein, ein Gesamtkonzept erstellen zu lassen. Alle Anforderungen von Klein und Groß sowie einer künftigen Ganztagesklasse sollen darin berücksichtigt werden. Dazu werden derzeit Angebote von Fachfirmen und professionellen Schulhofplanern eingeholt.

Wenn alles gut läuft, wird die „echte“ Baustelle im Frühjahr 2016 starten und auch da haben sich jetzt schon viele freiwillige Helfer bereit erklärt, mitzuarbeiten. Schülerinnen und Schüler, über 30 Eltern und der Glonner Gartenbauverein wollen dafür sorgen, dass die versteckte Visitenkarte der Schule zu einem Ort wird, der sich künftig sehen lassen kann. Denn, so Elternsprecherin Doris Fenske: „Ein Schulhof ist mehr, als ein Ort an dem ein Pausenbrot verzehrt wird.“

Christine Gerneth

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