Ralf Kirchner, gibt den Kreisvorsitzder SPD ab.

SPD in Personalnot: Schurer muss wieder ran

Ebersberg - Der Ebersberger Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer wird wieder die Führung der Genossen im Landkreis Ebersberg übernehmen. Das erfuhr unsere Zeitung am Freitag aus gut unterrichteten SPD-Kreisen.

Schurer soll den jetzigen Vorsitzenden Ralf Kirchner bei einer „Kreiskonferenz“ am Freitag, 13. Februar, ablösen. Als Vize-Vorsitzende soll die Ebersberger Stadt- und Kreisrätin Elisabeth Platzer Schurer zur Seite stehen.

Das Duo Schurer/Platzer soll die Partei rund zwei Jahre führen und dann das Zepter an zwei Nachwuchs-Genossen übergeben. Die Rede war am Freitag von „einer Frau aus Pöring und einem Mann aus Vaterstetten“. Um die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisverbands soll sich Hermann Artmaier aus Steinhöring kümmern.

SPD-Kreisvorsitzender Ralf Kirchner, der ewige Kandidat der SPD im Landkreis Ebersberg, hat sich nach seiner letzten Niederlage bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahren beruflich neuorientiert, nachdem es ihm nicht gelungen war, die Poinger SPD-Abgeordnete Bärbel Narnhammer zu beerben, die sich aufs Altersteil zurückgezogen hat.

Dass Schurer, der bereits vor Kirchner Kreisvorsitzender war, dieses Amt erneut übernimmt, zeugt in den Augen von Beobachtern von der extrem dünnen Personaldecke der Sozialdemokraten im Landkreis. Schurer will das neue „Personaltableau“ der SPD am kommenden Mittwoch, 4. Februar, der Öffentlichkeit präsentieren. Namen wollte der Abgeordnete nicht nennen. Er müsse an diesem Wochenende zunächst noch „wichtige Gespräche“ führen.

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