Planungskosten explodieren

Aßling - Kostenexplosion in Aßling. Anstelle von 35 000 Euro, wie noch im März letzten Jahres veranschlagt, belaufen sich die Kosten für die 12. Änderung des Flächennutzungsplanes bereits auf knapp 72 000 Euro. Diese neue Zahl gab Bürgermeister Werner Lampl (CSU) bekannt.

Notwendig ist das Verfahren, um Mobilfunkbetreiber planungsrechtlich vor die Tore Aßlings verweisen zu können.

Beobachter befürchten, dass die Kosten noch weiter steigen könnten. Denn: Innerorts muss in der Konsequenz nach dem Flächennutzungsplan noch der Bebauungsplan geändert werden. Und: Damit wird es immer noch nicht getan sein, sofern es, wie von Rechtsanwalt Frank Sommer ebenfalls im März letzten Jahres prognostiziert, zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt.

Erfreulich allerdings für das Ratsgremium: "Wir liegen", so Lampl, "absolut gut in der Zeitschiene". Eine wichtige Grundvoraussetzung für einen Erfolg der Gemeinde, schließlich konnte man den Bauantrag des Mobilfunkbetreibers O2 für den Standort "Büchsenberg" nur befristet aussetzen.

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