„Rosenheim Cops“: Vermisster ZDF-Schauspieler tot aufgefunden

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Mit Schwung schaufelten sie die ersten Batzen Erde (v.li.): Regina Mahlmann (künftige Mieterin), Ingrid Schmidt-Endraß (Moderation Wohngemeinschaft), Martin Okrslar (Vorstand MARO), Inge Schmidt-Winkler (Vorstand MARO), Robert Niedergesäß (Landrat), Roland Frick (Bürgermeister Pliening), Martin Schmidt-Roschow (Bauamtsleiter Pliening), Michael Deppisch (Architektenbüro Deppisch Architekten), Simon Huber (Architekt) und Johannes Dantele (Architekt und Bauleiter des Projekts).

Mehrgenerationen-Projekt

Alt, jung, krank, gesund - alle unter einem Dach

In Landsham entsteht ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt, wie es bislang einzigartig im Landkreis Ebersberg sein wird. Alt, jung, krank, gesund - sie alle werden zusammen leben.

Landsham Mit dem symbolischen Spatenstich hat am östlichen Ortseingang von Landsham, schräg gegenüber des Netto-Marktes, ein ganz besonderes Mehrgenerationen-Wohnprojekt begonnen. Landrat Robert Niedergesäß bezeichnete es gar als ein „Leuchtturmprojekt“, das im Landkreis Ebersberg beispielhaft und absolut einmalig sei.

Trotz Sturm und Regen herrschte auf der Baustelle beste Stimmung. Bürgermeister Roland Frick gab seiner großen Freude Ausdruck, dass „ein langer Weg jetzt zum Ziel geführt“ habe. Er und Niedergesäß lobten die überaus gute Zusammenarbeit mit der „MARO Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen“ als planende und ausführende Organisation.

Das Mehrgenerationenprojekt wird nach seiner Fertigstellung ab dem Frühjahr 2018 zwei Wohnformen unter einem Dach vereinen: Pflege- und Demenz-Wohngemeinschaften für Mieter mit erhöhtem Betreuungs- und Pflegebedarf, sowie barrierefreie Wohnungen für Jung und Alt oder auch für Angehörige von Mietern in den Pflege- und Demenz-Wohngemeinschaften. Diese Wohnungen sind in ihren Größen sowohl auf Singles, Paare als auch auf Familien ausgelegt.

Das Objekt werde ökologisch nachhaltig und energieeffizient entsprechend dem KfW40-Standard gebaut, betonte der Architekt. Wie er weiter berichtete, umfasst die Immobilie neben 15 Wohnungen unterschiedlicher Größen zwei ambulant betreute Pflege- und Demenz- Wohngemeinschaften mit privaten Zimmer und mit Gemeinschafts-Räumen für insgesamt 18 Mieter.

Schon während der Planungsphase dürfen die künftigen Mieter an der Innenarchitektur und dem Konzept der Freizeitflächen mitwirken. Dabei laufen die Fäden der Realisierung bei der MARO-Genossenschaft zusammen. Deren Kernaussage: Ziel ist eine lebendige Hausgemeinschaft, in der miteinander und nicht nebeneinander gewohnt werden kann.

Die Gesamtkosten für das Projekt werden vom Investor mit rund 11 Millionen Euro angegeben, wobei 20 Prozent über das Eigenkapital der Genossenschaft finanziert werden. Die restliche Summe wird durch Zuschüsse und diversen Förderdarlehen bereitgestellt.  dul

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