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Gemeinde Pliening: Alte Schule Gelting in einem Jahr fertig und wieder offen

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Von: Armin Rösl

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Richtfest
Bürgermeister Roland Frick erläuterte beim Richtfest den aktuellen Stand der Sanierung und des Teilneubaus der alten Schule in Gelting. © Johannes Dziemballa

Noch ein Jahr wird es dauern, bis das alte Schulgebäude in Gelting (Gemeinde Pliening) fertig saniert ist. Nicht für Unterricht, sondern für Wohnungen und Vereine.

Pliening – In etwa einem Jahr soll die alte Schule in Gelting an der Geltinger Straße wieder öffnen. Nicht für Kinder und Unterricht, sondern zum Wohnen sowie für den Heimatverein Pliening und die Pleaninga Theaterbagasch. Als Schule wird das Gebäude schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt, derzeit wird das Gebäude kernsaniert, außerdem wurde ein Teil abgebrochen und wird neu gebaut. Am gestrigen Freitag war Richtfest.

Pliening: Acht Wohnungen in der „neuen“ alten Schule Gelting

Der von der Gemeinde beauftragte Architekt Udo Hübschmann und Bürgermeister Roland Frick erläuterten den Baustand und was in dem dann so gut wie neuen Gebäude untergebracht sein wird. Im größeren Teil werden es laut Frick acht Wohnungen sein, sechs davon als EOF-Wohnungen (einkommensorientiert gefördert) zu geringerer Miete. Zusätzlich werden zwei Obdachlosenzimmer eingerichtet.

In zwei der sechs EOF-Wohnungen werden zwei Familien zurückkehren, die bereits im alten Gebäude gewohnt haben und während der Bauzeit woanders untergebracht sind, so Frick. Wie die vier weiteren Einheiten belegt werden, stehe noch nicht fest.

Räume für Plieninger Vereine

Im sanierten Teil des Gebäudes werde der Heimatverein im ersten Stock einen Raum als neue Heimat erhalten, im Erdgeschoss wird der Verein Pleaninga Theaterbagasch seine Bleibe beziehen. Zusätzlich, so Frick, werde ans Altgebäude ein Foyer angebaut mit Eingangsbereich, Toiletten und Garderobe.

In Sachen Kosten sei die Maßnahme im Rahmen, sagte der Bürgermeister. Für das Wohngebäude seien knapp 2,4 Millionen Euro veranschlagt, für den Teil, der saniert wird, 920.000 Euro. Für den Neubau der EOF-Wohnungen rechne die Gemeinde mit einer knappen Million Euro an staatlicher Wohnbauförderung.

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