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Willkommen bei Randy Mikel‘s in Landsham.

Horror-Shop Landsham

Willkommen in Randys Gruselkabinett

Eigenen Angaben zufolge ist es der größte Halloween-/Horrorladen Europas: Der Horror-Shop in Landsham. Jetzt neu mit echten Geistern. 

Landsham – Halloween, der aus den USA importierte Volksgruseltag, steht bald auf dem Kalender. Für Fans des gepflegten Erschreckens und natürlich für viele Kinder ein schaurig-schönes Fest, das mancherorts richtiggehend zelebriert wird. Alles, was dazu benötigt wird, vom fetzigen Kostüm bis hin zur Schocker-Demo auf dem heimischen Esstisch, bietet der Horror-Shop im Gewerbegebiet Landsham (Gemeinde Pliening). Dort wurde Europas wohl größtes Gruselgeschäft jetzt auf 1000 Quadratmeter Ladenfläche erweitert. Direkt daneben hat neuerdings ein temporäres Geisterhaus mit lebenden Darstellern eröffnet.

Die komplette Halloween-Ausstattung

Randy Mikel’s und sein junges Team sind stolz auf den neuen, wesentlich größeren Laden, den sie mit großem Spaß betreiben. „Ich hätte nie gedacht, dass gerade hier auf dem Land so viele Motto-Parties zu Halloween gefeiert werden. Ganze Familien staffieren sich und ihr Haus aus, backen und kochen mit den Kindern lustig-gruselige Speisen, basteln Kürbis-Figuren und Hexen-Statuen.“

Sexy Horrorkostüme

Der 52-jährige Halb-Amerikaner, dessen Vater einst als Soldat in Bad Tölz gedient hat, mag das Grusel-Festival auch deshalb, weil es hier ganz ohne Alkohol lustig zugehen kann. Weil es frei sei von jeder Religion und nicht allein von Horror bestimmt sein müsse. „Im Gegenteil“, so Mikel’s, „wir stellen zunehmend fest, dass auch das Attribut sexy eine immer größere Rolle spielt. Halloween ist für viele US-Amerikaner eine Fluchtmöglichkeit aus der Prüderie.“

Die für meisten seiner Kunden, die bis aus Spanien kommen, wie Mikel’s berichtet, zählt sein ganz „klassisches“ Sortiment. Da sind unzählige Kostüme, mit jeder Art von Schreckens-Accessoires, mit wilden Perücken, Hüten oder Schauer-Schminke. Hier kann jeder brave Bürger zum Zombie mutieren, kann sich mit Filmblut entstellen oder mit aggressiven Tattoos schmücken.

90 Prozent der Ware aus Amerika

Und doch bewegen sich viele Verkleidungs-Willige im bekannten Milieu. Randy Mikel’s: „Hits sind nach wie vor Hexen und Vampire, Piraten oder furchterregende Nonnen. Ganz aktuell jetzt auch Film-Clowns, die mit Pseudo-Folterwerkzeugen eine Schein-Apokalypse darstellen wollen.“ Andere schmücken ihr trautes Heim mit selbst gebastelten Grabsteinen, abgetrennten Händen und Gläsern mit Skelett-Fingern, erzeugen schummriges Licht mit Horror-Lampions, begrüßen ihre Gäste mit Hexen-Figuren, die eine Sense schwingen.

90 Prozent der Horrorsachen bezieht Randy Mikel’s aus den USA. Dort hat der Geschäftsführer in Charlotte, im Bundesstaat North Carolina, wo er sich viele Monate aufhält, eine eigenes Unternehmen gegründet.

Geisterhaus mit lebenden Darstellern

Damit seine Kunden auf den richtigen Geschmack kommen, hat er jetzt eine weitere Attraktion im Angebot: Die Villa des Grauens. Hier lassen Gemächer des Schreckens, dunkle Gänge und untote Gestalten, die hinter jeder Ecke lauern könnten, einem das Blut in den Adern gefrieren. In diesem Labyrinth sind die Darsteller aber nicht Gummipuppen aus der Geisterbahn, hier warten lebende Schauspieler als „echte“ Psychopathen auf Opfer – immer donnerstags bis samstags, ab 18 Uhr.

Ausstattung handgemacht und „zombifiziert“

Bei der Ausstattung dieses Gänsehaut erzeugenden Grusel-Kabinetts verwendete die Firma nahezu ausschließlich Retouren, die keiner mehr haben wollte, als Dekoration für die elf Zimmer. Die sind liebevoll in Handarbeit vom Horror-Shop-Team selbst repariert und „zombifiziert“ worden. Der Effekt dabei: Kunden können dabei erkennen, dass manches Kostüm oder mancher Dekoartikel erst durch einen Fehler oder Defekt einzigartig ist, so Mikel’s.

Einzigartig, wie der Horror-Shop selbst, der aus dem kleinen beschaulichen Dorf Landsham das Mekka aller Gruselfans macht. Und das nicht nur an Halloween, sondern das ganze Jahr über.

Friedbert Holz

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