+
Die Musikkapelle Gelti ng sorgte für den musikalischen Rahmen.  

Neujahrsempfang in Pliening

Gute Perspektiven

Pliening steht ganz gut da. Das ist das Fazit, das Bürgermeister Roland Frick beim gut besuchten Neujahrsempfang zog.

Pliening – „Wir haben 2017 viel erreicht, unsere Gemeinde steht gut da“. Mit diesem Resumee über ein erfolgreiches Jahr zog Bürgermeister Roland Frick beim traditionellen Neujahrsempfang im Bürgerhaus eine sehr zufriedene Bilanz. Und er gab den zahlreich erschienenen Bürgern einen umfassenden Ausblick auf die Aktivitäten im laufenden Jahr, die maßgeblich geprägt seien von Baumaßnahmen und Anschaffungen.

Unter den wichtigsten Projekten, die in 2018 anstehen, nannte der Gemeindechef vor allem das neue Kinderhaus in Landsham, das neue Feuerwehrhaus in Pliening, den Erweiterungsbau des Rathauses, die Versorgung der Gemeinde mit schnellem Internet sowie zwei neue Baugebiete: eines in Landsham und eines in Gelting.

„Dabei werden wir auch an Grundstücke für Einheimische denken, zudem wird in Landsham bald ein neues Gewerbegebiet entstehen“, so Frick.

Aber auch der Nahverkehr stelle eine große Herausforderung dar, die es zu lösen gelte. „Zum einen beteiligen wir uns an einem überregionalen Verkehrskonzept mit unseren Nachbarn. Zum anderen wird bis hoffentlich 2019 die neue Buslinie 262 von Neufinsing über Pliening zur Messe Riem und damit zur Münchner U-Bahn funktionieren“, gab der Bürgermeister eine erste Perspektive für eine zusätzliche Beförderungs-Achse zur Landeshauptstadt.

Wichtig seien aber auch mehr Kindergarten- und Kindertagesstätten-Plätze - „denn die Betreuung der Kleinsten steht bei uns ganz oben“. Überhaupt, darauf lege er großen Wert, sei eine gute Lebensperspektive in der Gemeinde wichtig. „Bei uns wird niemand abgehängt oder vergessen, Pliening ist ein guter Ort zum Wohnen, Arbeiten und Lernen“. Demokratie, so Frick, grenze niemand aus, „unsere vielen Ehrenamtlichen machen Pliening heller und freundlicher“.

Auch die beiden Pfarrer hoben den Gemeinschaftssinn in der Gemeinde hervor. „Genießen sie den Moment in Achtsamkeit“, regte der evangelische Geistliche Michael Simonsen die Versammlung an.

Er freue sich auf eine neue Pfarrerin, die Anfang März nach Ottersberg komme, und wünsche sich generell mehr Personal.

Sein katholischer Amtsbruder Norbert Joschko hingegen meinte, dass er keine weiteren Leute brauche, „die Diözese hat sowieso alles Geld nach Poing gegeben“. Er erinnerte aber an die Wahlen zu Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung und erhofft sich dort rege Mitarbeit.

Umrahmt wurde der Neujahrsempfang wieder von der Musikkapelle Gelting, die unter Leitung von Günther Schuler jun. das Publikum mit schmissigen Melodien unterhielt und die Besucher bei einer Brotzeit noch lange im Saal hielt.

Friedbert Holz

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Jungfernfahrt
Es war eine einmalige Sache, soll aber, wenn es nach der SPD geht, eine dauerhafte Alternative zur S-Bahn werden: mit dem Express-Bus von Poing zur U-Bahnstation …
Jungfernfahrt
Frischzellenkur für Zornedings Straßen
Es geht um die Beseitigung von maroden Fahrbahnen und Gehwegen, die Entschärfung von Gefahrenstellen, um barrierefreie Übergänge, weniger Asphaltwüsten und dafür um mehr …
Frischzellenkur für Zornedings Straßen
Mehr Zeit für Überquerung
Nach jahrelangem Vorlauf ist erstmalig und im Rahmen eines bayernweiten Modellprojekts die „Ampelschaltung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen“ in Ebersberg in …
Mehr Zeit für Überquerung
Glück gehabt
Glück gehabt: Der mächtige Ast eines alten Baumes, den der Herbststurm in Poing umgeknickt hat, traf kein Auto. Die Straße aber war blockiert.
Glück gehabt

Kommentare