+
Beatrice Merk saß in der konstituierenden Sitzung noch neben IfP-Fraktionssprecher Markus Uffinger (li.). Jetzt ist sie parteifrei und hat den Platz gewechselt. 

Austritt aus Fraktion

Nach Plieninger Gemeinderatsposse: Beatrice Merk jetzt offiziell parteifrei

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
    schließen

Beatrice Merk ist nun offiziell parteiloses Mitglied im Gemeinderat Pliening. Sie hat die Fraktion der Initiative für Pliening verlassen. Das Ende einer Posse.

Pliening – Der Gemeinderat Pliening hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend im Bürgerhaus ohne Diskussion und Gegenstimme dem Antrag von Beatrice Merk zugestimmt, die Fraktion der Initiative für Pliening (IfP) zu verlassen. Nun ist sie, die seit Anfang April neu im Gemeinderat ist, offiziell parteifreies Mitglied des Plieninger Kommunalparlaments. Die Fraktion der IfP besteht damit nur noch aus Markus Uffinger und Doris Löffler.

Pliening: Überraschung in konstituierender Sitzung

In der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderates am 7. Mai hatte Merk überraschend angekündigt, aus der Fraktion der IfP auszutreten. Dieser Schritt, so begründete sie, sei ihr von einem Vorstandsmitglied der Wählergruppe nahegelegt worden. Wenige Tage später setzte sie ihre Ankündigung um, kündigte ihre Mitgliedschaft bei der IfP und beantragte bei der Gemeindeverwaltung offiziell den Austritt aus der Fraktion. Für die Entscheidung darüber ist qua Gemeindeordnung der Gemeinderat zuständig.

Pliening: Gemeinderat bestätigt Fraktionsaustritt

In der Sitzung am Donnerstagabend wies Bürgermeister Roland Frick (CSU) auf die bei der Verwaltung eingegangenen Stellungnahmen von Beatrice Merk sowie vom IfP-Fraktionsvorsitzenden Markus Uffinger hin. Uffinger zufolge sei das Vertrauensverhältnis zwischen der Fraktion und Merk „nachhaltig gestört“. Eine Zusammenarbeit als Fraktion sei aufgrund von Äußerungen im Kündigungsschreiben Merks sowie aufgrund der Ereignisse in und rund um die konstituierende Sitzung nicht mehr möglich, verlas Frick. Beatrice Merk wiederum habe von „unüberbrückbaren Differenzen“ und „Vertrauensverlust“ geschrieben, so der Bürgermeister.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

17 Jahre, 30 Kilo: Der Fall Felix 
Vor zweieinhalb Jahren nahm das Jugendamt ein Kind in Obhut. Wegen Kindeswohlgefährdung. Die Eltern wehren sich: Sie verklagen Mediziner und Behördenmitarbeiter.
17 Jahre, 30 Kilo: Der Fall Felix 
Drogenrazzien in Grafinger Mietshaus und Flüchtlingsunterkunft in Kirchseeon: Mann flüchtet mit Reisetasche
Der 29-Jährige wollte über das Fenster fliehen. Beamte haben ihn festgenommen. Der Mann hatte große Mengen an Drogen bei sich. 
Drogenrazzien in Grafinger Mietshaus und Flüchtlingsunterkunft in Kirchseeon: Mann flüchtet mit Reisetasche
Großfeuer in Ebersberg: Der Brand, der Leben löscht
Das eigene Haus steht in Flammen. Existenz, Erinnerungen, Habseligkeiten gehen in Rauch auf – ein Albtraum. Rupert Mascher aus Ebersberg durchlebt ihn.
Großfeuer in Ebersberg: Der Brand, der Leben löscht
Planung als Desaster: Kuh muss vom Eis
Heute fällt im die Entscheidung, ob die Eiche fällt. Die Kuh muss nach einem Planungsdesaster vom Eis, kommentiert Michael Acker, EZ-Redaktionsleiter.
Planung als Desaster: Kuh muss vom Eis

Kommentare