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Sie machen sich stark für Bienen und Artenvielfalt: In Pliening hat sich ein Bündnis zur Unterstützung des Volksbegehrens gegründet. Initiator und Koordinator ist Franz Höcherl (7.v.re.).

Volksbegehren

Gemeinsam für die Bienen

  • Armin Rösl
    VonArmin Rösl
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Auch in Pliening hat sich ein Bündnis für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ gegründet. Zum ersten Treffen kamen 17 Bürger.

Pliening – Kurz vor dem Start des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ (31. Januar bis 13. Februar) hat sich auch in der Gemeinde Pliening ein eigenes Bündnis hierzu gegründet. Koordinator ist Franz Höcherl, Ortsgruppenvorsitzender des Bund Naturschutzes. Er hatte jetzt zu einem ersten Treffen ins Pfarrheim Gelting eingeladen, gekommen waren 17 Frauen und Männer, „die bereit sind, sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen persönlich einzusetzen“, berichtet Höcherl. Das Bündnis arbeite überparteilich, entscheidend seien die Aktionen und der persönliche Einsatz, „so wie jeder will und kann“.

Franz Höcherl erläuterte den Sinn und Zweck des Volksbegehrens, die Komplexität und den globalen Zusammenhang, in dem sich das Thema „Bienen und Artenerhalt“ befindet, und „dass zur Rettung der Schöpfung ein Paradigmenwechsel im Tun und Handeln der Menschen unabdingbar ist“.

Der Initiator und Koordinator spricht von einer fruchtbaren Diskussion beim ersten Treffen, zu dem auch Landwirte gekommen waren. Sie seien laut Höcherl nicht unbedingt begeistert von dem Volksbegehren, weil sie der Meinung seien, damit noch mehr Bürokratie aufgehalst zu bekommen. Dennoch sei ein Nichtstun von allen Teilnehmern abgelehnt worden, auch wenn man sich einig war, dass der Gesetzesvorschlag des Volksbegehrens noch optimiert werden könnte.

Bei dem Treffen wurde ein Arbeitsprogramm beschlossen, wurden Termine fixiert und Arbeiten zugeordnet. Nicht zuletzt sollen alle mithelfen, so viele Bürger wie möglich zu erreichen und zum Eintragen für das Volksbegehren zu bewegen. Dies wird von 31. Januar bis 13. Februar für alle Bürger der Gemeinde Pliening im Rathaus möglich sein. Die entsprechenden Zeiten werden noch bekannt gegeben. Für die Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 24. Januar (Beginn: 19.30 Uhr im Rathaus), liegt ein Antrag vor, für das Volksbegehren die Öffnungszeiten zu erweitern.  

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