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Gut 200 Besucher hörten am Sonntagmittag die Neujahrsansprache von Plienings Bürgermeister Roland Frick. 

Neujahrsempfang

Bürgermeister lobt Bürger: Pliening ist viel mehr als eine Verwaltungseinheit

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In seiner Rede beim Neujahrsempfang hat Plienings Bürgermeister Roland Frick den Bürgern ein großes Lob ausgesprochen. Und er verkündete, wie es um die Gemeindefinanzen steht.

Pliening – Mit dem Bau des Seniorenhauses neben der Plieninger Kirche geht es weiter voran: „Seit dem 19. Dezember 2019 sind die Aufträge an Planer und Projektanten vergeben“, verkündete Bürgermeister Roland Frick beim Neujahrsempfang der Gemeinde am Sonntag im Saal des Bürgerhauses, wohin gut 200 Besucher gekommen waren. Den Grundsatzbeschluss zum Bau des Seniorenhauses fasste der Gemeinderat bereits am 25. Juli. Frick bezeichnete es in seiner Rede als „das wichtigste Projekt, das wir 2020 forcieren und konkretisieren werden“.

Pliening: Verschiedene Projekte

Mit Blick aus den Fenstern des Bürgerhaussaals auf die entsprechende Baustelle in der Nachbarschaft erwähnte der Bürgermeister außerdem das neue Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Pliening als eines von weiteren großen Projekten. Nicht nur dieser Baustart habe ihm im vergangenen Jahr gut gefallen, sondern auch die neue Buslinie 262 von Pliening zum S-Bahnhof Heimstetten und weiter zur U-Bahnstation Messestadt Riem, die seit Dezember in Betrieb ist. Des Weiteren erwähnte Frick unter anderem noch die Fertigstellung des barrierefreien Ausbaus des Rathauses und die Eröffnung des Geh- und Radweges zwischen Ober- und Untergelting. Außerdem zählte er auf, welche Maßnahmen in der Gemeinde Pliening in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit durchgeführt worden sind.

Pliening: Pro-Kopf-Verschuldung bei unter 90 Euro

Für die kommenden Monate nannte der Rathauschef einige Schwerpunkte, wie die Fertigstellung des neuen Kinderhauses im Neubaugebiet Landsham-Süd sowie die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Pliening.

Ganz kurz ging Roland Frick auf die finanzielle Situation der Gemeinde Pliening ein, die er als „gesund“ bezeichnete. Die Rücklagen würden derzeit rund zwölf Millionen Euro betragen. Der aktuelle Schuldenstand belaufe sich auf circa eine halbe Million Euro, die Pro-Kopf-Verschuldung liege bei unter 90 Euro pro Einwohner. Der bayernweite Durchschnitt beträgt laut Frick 731 Euro pro Einwohner (in Kommunen mit bis zu 10.000 Einwohnern).

Bürgermeister Frick lobt „bunte Gemeinschaft mit Charakter“

In seiner Rede bedankte sich der Rathauschef bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihr „vielfältiges, großes und ehrenamtliches Engagement“ für eine lebenswerte Gemeinde sorgen. Sei es in sportlicher, kultureller, sozialer, politischer oder musikalischer Hinsicht. „Ohne Sie alle“, wandte sich Frick an die Bürger, „wäre die Gemeinde Pliening eine reine staatliche Verwaltungseinheit mit 5987 Einwohnern. Mit Ihnen ist es eine an Vielfalt reiche, bunte Gemeinschaft mit Charakter.“  

Lesen Sie auch: Der aktuelle Streit zwischen Pliening und Poing.

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