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Fünf Frauen und 15 Männer: Die Kandidatinnen und Kandidaten der CSU Pliening.

Kommunalwahl 2020

CSU Pliening will „weg vom verkrusteten Image“

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Die CSU Pliening hat Bürgermeister Roland Frick zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Der Ortsvorsitzende René Buchmann kündigte einen Image-Wechsel an.

Pliening – Lange hat sie gedauert, die Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Pliening am Dienstagabend im Stüberl des Bürgerhauses. Nicht nur wegen der 43 Minuten dauernden Rede von Bürgermeister und -kandidat Roland Frick, sondern aufgrund des neuen Wahlmodus’: Erstmals konnten die Mitglieder ihre Stimmen direkt und einzeln an die Kandidaten vergeben, statt einer wie bisher erfolgten Sammelabstimmung von vorgegebenen Bewerberblöcken. Die Auszählung der einzelnen Stimmen und die sich dadurch ergebende Reihung der Kandidaten dauerte entsprechend bis in den späten Abend.

Pliening: Neue Form der Abstimmung

Das neue Prozedere hatten CSU-Ortsvorstand und Gemeinderatsfraktion im Vorfeld beschlossen, wie Ortsvorsitzender René Buchmann zu Beginn der Versammlung erläuterte. Diese demokratische Abstimmung sei Teil der Modernisierung der Plieninger CSU. „Wir drehen den Schalter auf Zukunft“, sagte Buchmann und kündigte für die nächsten Wochen und Monate neue Veranstaltungsformate an. Ein „Weiter so“ werde es nicht geben: „Wir werden unser verkrustetes Image ablegen.“ Die CSU wolle alle Menschen in der Gemeinde Pliening erreichen, auch und vor allem mithilfe der sozialen Medien.

Einstimmiges Votum für Frick

Von den 115 Ortsverbandsmitgliedern waren 41 ins Bürgerstüberl gekommen. Hinzu etwa 30 interessierte Bürger. In seiner Bewerbungsrede sagte Bürgermeister Roland Frick: „Pliening steht gut da.“ Projekte wie der Bau des Feuerwehrhauses Pliening, die Sanierung bzw. Erweiterung des alten Schulhauses in Gelting und der neue Dorfplatz in Landsham seien einige Beispiele hierfür. Und insbesondere dank der Einnahmen aus Grundstücksverkäufen im Neubaugebiet Landsham-Süd verfüge die Gemeinde nächstes Jahr über etwa zwölf Millionen Euro an Rücklagen.

Geld, das für weitere, notwendige Vorhaben verwendet werde, wie den Bau eines Seniorenhauses und die Erweiterung der Grundschule, eventuell mit neuer Turnhalle, kündigte Frick an. Er wurde einstimmig als Spitzenkandidat nominiert.

Die Listenreihenfolge:

1. Roland Frick

2. René Buchmann

3. Florian Bauer-Eberhart

4. Franz Burghart

5. Maximilian Kern

6. Angelika Diefenthaler

7. Michael Datzer

8. Michael Klaß

9. Tobias Huber

10. Verena Heigl

11. Josef Schiffmann

12. Emmeran Königer jun.

13. Anni Wachinger

14. Erwin Kerst

15. Michael Hirthammer

16. Günther Schuler jun.

17. Rita Beitinger

18. Albert Betz

19. Beate Erhard

20. Ernst Reitsberg

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