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Der neue Vorstand der Elterninitiative Pliening (v.li.): Iris Mayer (1. Vorsitzende), Tanja Schmidt, Christiane Müller, Manuela Hahnenberger und Kerstin Sendelbach (2. Vorsitzende). Auf dem Bild fehlt Barbara Büllmann.

Elterninitiative Pliening

Ohne EIP geht’s nicht

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Seit 1991 trägt die Elterninitiative Pliening (EIP) einen wichtigen Teil zur Kinderbetreuung in der Gemeinde bei. Der aktuelle Geschäftsbericht beweist dies einmal mehr.

Pliening – In der Doppelspitze der Elterninitiative Pliening (EIP) hat es einen Wechsel gegeben: Neben Iris Mayer ist nun Kerstin Sendelbach die neue zweite, gleichberechtigte Vorsitzende. Sie wurde in der Jahreshauptversammlung im Familienland zur Nachfolgerin von Brigitte Freund gewählt, die sich für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Tanja Schmidt, Christiane Müller, Manuela Hahnenberger und Barbara Büllmann.

Der Bericht für das Geschäftsjahr 2017/18, den der Vorstand in der Versammlung präsentiert hat, zeigt einmal mehr, wie wichtig die EIP und ihre Arbeit für die Gemeinde Pliening ist. Im Schuljahr 2017/18 haben 78 Kinder den Hort besucht, im jetzigen Schuljahr sind 91 Mädchen und Buben angemeldet. „Insgesamt werden zwischen 70 und 75 Prozent der Plieninger Grundschulkinder nach dem Unterricht von der EIP in Hort und Mittagsbetreuung betreut“, bilanzierten die Vorsitzenden. In der Mittagsbetreuung waren es vergangenes Schuljahr 71 Kinder, aktuell sind es 74.

Hinzu kommt die Kleinkindbetreuung, die die EIP im Familienland (am Kirchweg 31) anbietet: Krippe, Mäuseclub und Zwergerltreff.

Das warme Mittagessen wird in der hauseigenen Küche gekocht, von der aus auch der benachbarte Kindergarten St. Barbara beliefert wird. Im zu Ende gehenden Geschäftsjahr wurden laut Vorstand mehr als 34 000 Essen ausgegeben.

Die EIP beschäftigt insgesamt 30 Angestellte, die Geschäfte werden von Margrit Pricha geführt. Der Verein hat etwa 220 Mitgliedsfamilien, was knapp 1000 Einzelmitgliedern entspricht. Im Moment werden nahezu 200 Kinder von der EIP betreut, heißt es im Geschäftsbericht.

Das ist noch lange nicht alles: Zu der Betreuung kommen zahlreiche ehrenamtliche Aktivitäten und Aktionen, wie das EIP-Café, Kasperltheater-Vorführungen, Krabbelgruppen, Herbstbasar, Väterstammtisch, die Teilnahme am Plieninger Weihnachtsmarkt, Kurse für Kinder und Erwachsene und vieles mehr. Nein, die EIP, 1991 von jungen Müttern auf der Suche nach einer Spielgruppe für ihre Kinder gegründet, ist aus der Gemeinde Pliening nicht mehr wegzudenken.  rm

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