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Im Neubaugebiet Landsham-Süd (rot markiert) errichtet die Gemeinde Pliening zwei Mehrfamilienhäuser mit bezahlbaren Mietwohnungen.

Landsham-Süd und Gelting

Pliening schafft bezahlbaren Wohnraum

  • Armin Rösl
    VonArmin Rösl
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In der Gemeinde Pliening starten bald zwei Projekte für bezahlbaren Wohnraum. Baubeginn fürs erste soll noch heuer sein.

Pliening – Im Neubaugebiet Landsham-Süd wird die Gemeinde Pliening ab Frühjahr zwei Gebäude errichten mit jeweils acht Mietwohnungen. Wie Bürgermeister Roland Frick mitteilt, ist der Baustart für Frühjahr 2020 geplant. Alle 16 Einheiten sollen als einkommensorientierte, geförderte und somit bezahlbare Wohnungen angeboten werden, für die man sich zu gegebener Zeit bewerben könne. Die Vergabe erfolge über die Gemeinde, informiert Frick. Zum Mietpreis pro Quadratmeter sagt er: „Für mich muss es unter zehn Euro sein.“ Die Details müssten Verwaltung und Gemeinderat allerdings noch ausarbeiten und klären. Die beiden Mehrfamilienhäuser im Eigentum der Gemeinde Pliening werden direkt an der Gewerbestraße errichtet, gegenüber von Ratioform.

Pliening: Neue Mietwohnungen in Landsham und Gelting

Noch in diesem Jahr soll laut Frick der Umbau bzw. die Erweiterung des alten Schulhauses in Gelting starten. Auch dort hat die Gemeinde geförderte und damit vergünstigte Mietwohnungen vorgesehen, insgesamt sechs Einheiten. Hinzu kommen weitere Räumlichkeiten, die Platz für vier Obdachlose bieten. Jede Kommune ist verpflichtet, für Obdachlose aus der eigenen Gemeinde Unterkünfte bereit zu halten.

Pliening attraktiv machen

Plienings Bürgermeister betont, wie wichtig bezahlbarer Wohnraum auch für seine Gemeinde sei. Beispielsweise mit Blick auf Kita- und Rathauspersonal. Günstige Mietwohnungen sollen Pliening attraktiv machen für Mitarbeiter mit geringerem Einkommen, um hier nicht nur arbeiten, sondern auch wohnen zu können, so Frick.

Im Neubaugebiet Landsham-Süd gehören der Gemeinde Pliening 51 Grundstücke (für die Bebauung mit Reihen- bzw. Einzelhäusern), von denen sie 20 als sozialvergünstigte Parzellen (früher: Einheimischenmodell) angeboten und vergeben hat. Wie berichtet, waren hierfür 101 Bewerbungen eingegangen. Drei weitere Parzellen auf dem Areal befinden sich in Privateigentum.

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