Notarzt konnte nicht mehr helfen

Leiche gefunden: Mann war alleine zu Waldarbeiten aufgebrochen und nicht heimgekommen

Er war alleine zu Waldarbeiten aufgebrochen. Als der Plieninger abends nicht heimkam, wurde nach ihm gesucht. Der Notarzt konnte aber nichts mehr für ihn tun. 

Pliening - Ein 70-Jähriger Rentner ist am Donnerstag, bei Waldarbeiten in einem Waldstück bei Unterspann von einem Baumstamm getroffen und tödlich verletzt worden. Das berichtete das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Freitag. 

Der 70-Jährige Plieninger war am Donnerstagvormittag alleine zu Waldarbeiten in ein Waldstück nahe des Ortsteils Unterspann aufgebrochen. Als er abends nicht nach Hause kam, verständigte seine Frau den Besitzer des Waldstückes, der daraufhin das betreffende Waldgebiet nach dem Vermissten absuchte. Kurz nach 20 Uhr fand er den Rentner leblos im Wald vor. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Zu einem weiteren Unglück in einem Wald kam es nahe Vilsbiburg. Bei Holzarbeiten ist ein Mann in einem Wald gestürzt. Er landete auf einem aus dem Boden ragenden Baumstumpf.

Unglück wohl beim Fällen einer Pappel

Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Erding hatte noch am Donnerstag mit den Untersuchungen zur Unglücksursache begonnen. Erste Feststellungen am Unglücksort deuten darauf hin, dass der 70-Jährige beim Fällen einer Pappel von dem Baumstamm getroffen und tödlich verletzt wurde. In die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Klärung des Unfallhergangs wird nun auch die zuständige Berufsgenossenschaft einbezogen. 

Seitens der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion des Leichnams angeordnet.

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ez

Rubriklistenbild: © dpa / Achim Keller (Symbolbild)

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