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Die Helferkreis-Westen werden nicht mehr benötigt.

Weil keine Flüchtlinge mehr in der Gemeinde sind

Plieninger Asyl-Helferkreis aufgelöst

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Weil in der Gemeinde Pliening keine Asylbewerber mehr untergebracht sind, hat sich der Helferkreis aufgelöst. Das teilt Konrad Weinstock-Adorno mit, der zusammen mit Stefan Seizl und Eva Strauss die Gruppe geleitet hatte.

Pliening – Vor genau zwei Jahren, als die ersten Schutzsuchenden in die Traglufthalle beim Plieninger Sportplatz einzogen, bestand der Helferkreis aus gut 100 freiwillig engagierten Bürgern. Die hatten viel zu tun, insbesondere mit bürokratischen Hürden und Aufgaben. Deshalb mahnte Weinstock-Adorno später immer wieder bei der Landes- und Bundesregierung an, die ehrenamtlichen Helfer (nicht nur in Pliening, sondern bayern- wie bundesweit) nicht im Stich zu lassen. Schließlich seien sie es, die die Aufnahmewelle an Schutzsuchenden an der Basis zu bewältigen hatten und weiterhin haben.

Im Laufe der Monate füllte sich die Massenunterkunft, die bis zu knapp 300 Menschen Platz bot. Ein Jahr nach der Eröffnung wurde sie wieder geschlossen. Der Pachtvertrag zwischen Gemeinde Pliening und Landkreis Ebersberg war Ende April ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Ein Großteil der in Pliening untergebrachten Asylbewerber wurde in die Traglufthalle bzw. das spätere und noch bestehende Container-Camp nach Grub verlegt.

Um die ehrenamtliche Hilfe bestmöglich zu organisieren, hatte sich der Helferkreis Pliening als Verein gegründet. Im Vorstand waren Konrad Weinstock-Adorno, Stefan Seizl und Eva Strauss.

Der Verein hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinde bei den Integrationsmaßnahmen zu unterstützen und die Arbeit der freiwilligen Helfer bei der Vermittlung von Sprachkursen, Arbeitsplätzen und bei Veranstaltungen zu koordinieren. Nachdem die Traglufthalle geräumt wurde, kümmerten sich die Helfer weiter um jene Flüchtlinge, die bis dahin in Pliening untergebracht waren. Der eigentliche Zweck des Vereins, die Unterstützung der Kommune, war aber weggefallen. Deshalb sei in der Mitgliederversammlung 2018 beschlossen worden, den Verein aufzulösen, informiert Weinstock-Adorno.

Der Verein unterhielt ein Spendenkonto für Anschaffung von technischen und anderen Geräten für die Asylbewerber. Auch dieses Konto wurde inzwischen gelöscht. „Die noch vorhandenen Spendengelder werden an die Gemeinde Pliening zur Verwendung für mildtätige Zwecke überwiesen“, kündigt Konrad Weinstock-Adorno an. Ein Betrag in Höhe von 300 Euro sei bereits an die Gemeinde Poing gegangen zur Weiterleitung an den dortigen Helferkreis. 

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