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Insbesondere der Öffentliche Nahverkehr soll ausgebaut und verbessert werden. Dazu gehört auch die S2.

Initiative

Verkehrsbündnis bekommt Zuwachs

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Das gemeinde- und landkreisübergreifende Bündnis für ein gemeinsames und besseres Verkehrskonzept bekommt Zuwachs: Haar.

Pliening – Die Bürgermeister der bisherigen Mitgliedsgemeinden haben bei einem Treffen kurz vor Ostern vereinbart, dass die Gemeinde Haar (Kreis München) eingebunden wird. Damit sind es elf Kommunen, die ein gemeinsames Verkehrskonzept erarbeiten und umsetzen wollen: Poing, Pliening, Markt Schwaben, Vaterstetten, Forstinning, Anzing (alle Kreis Ebersberg), Finsing (Kreis Erding) sowie Kirchheim, Feldkirchen, Aschheim und Haar (alle Kreis München).

Ziel ist es, insbesondere den Öffentlichen Personennahverkehr gemeindeübergreifend auszubauen. Gleiches gilt für Fahrradstrecken sowie, in besonderen Fällen, für die Vernetzung von Straßen. „Wir müssen wegkommen von der Kirchturmpolitik“, sagt Plienings Bürgermeister Roland Frick, der gemeinsam mit Maximilian Böltl (Kirchheim) Sprecher der Initiative ist.

Langfristig, so die Hoffnung des Bündnisses, sollen die Menschen weg vom Auto und verstärkt in Bus und S-Bahn gebracht werden. Nicht nur diejenigen, die aus ihren Gemeinden zum Arbeiten in die Nachbarschaft oder nach München fahren, sondern auch diejenigen, die täglich in den Osten der Landeshauptstadt pendeln. Durch den stetigen Bevölkerungszuwachs sei es eine wichtige Aufgabe und große Herausforderung, den Nahverkehr entsprechend zu gestalten und auszubauen.

In der jüngsten Sitzung haben die Bürgermeister laut Frick vereinbart, dass jede Kommune in den nächsten Monaten eine Bestandsaufnahme in Sachen Verkehr im eigenen Ort erstellt. Anschließend soll ein Gutachterbüro beauftragt werden, mögliche Vorschläge zu erarbeiten.

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