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Gasalarm in Kita: Drei Feuerwehren rücken an

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Von: Helena Grillenberger

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Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Wegen eines Gasalarms in der Kindertagesstätte in Pöring mussten drei Feuerwehren ausrücken. © Friso Gentsch/dpa

Wegen eines Gasalarms in einer Kindertagesstätte in Pöring (Gemeinde Zorneding) mussten am Dienstag, 21. Dezember, drei Feuerwehren ausrücken. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Pöring - So habe nach Angaben der Polizei ein aufmerksamer Gemeindemitarbeiter im Keller der Kindertagesstätte „Mini Mäuse“ zu arbeiten gehabt. Dabei sei ihm gegen 12.40 Uhr einen schwefelartigen Geruch aufgefallen.

Er habe daraufhin geistesgegenwärtig die Fenster geöffnet und beide Betreuerinnen der Tagesstätte informiert. Diese hatten sich mit insgesamt elf Kindern im Alter von null bis drei Jahren im Erdgeschoß aufgehalten. Die Betreuerinnen und der Gemeindemitarbeiter verließen gemeinsam mit den Kindern das Gebäude.

Insgesamt 30 Leute wurden von den drei Feuerwehren Pöring, Zorneding und Vaterstetten eingesetzt, um sich um den Gasalarm zu kümmern. Sie überprüften die Kellerräume und konnten dort auch noch einen leichten Schwefelgeruch ausmachen, wie die Polizei mitteilte. Wegen der niedrigen Konzentration sei eine Gasmessung aber negativ verlaufen.

Nach der Messung durch die Feuerwehren wurde die Gaswache verständigt. Diese sollte die Gasleitungen überprüfen und der Ursache des Schwefelgeruchs auf den Grund gehen.

Das Ergebnis ihrer Untersuchung: Aufgrund von Materialermüdung sei eine Verschraubung undicht geworden, aus der das Gas schleichend austrat. Das Gebäude, in dem sich die Kindertagesstätte befindet, bleibt laut Polizei nun bis zur endgültigen Reparatur gesperrt. Wie lange das sein wird, sei aber nicht bekannt.

Verletzt wurde durch das ausgetretene Gas zum Glück niemand. Die Betreuerinnen informierten die Eltern und ein Großteil der Kinder sei daraufhin nach Angaben der Polizei daraufhin abgeholt worden.

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