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Vor Corona-Gipfel: Erste Details über Mega-Lockdown sickern durch - Medienbericht über Ausgangssperren-Plan

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Ab heute wieder Unterricht: Die Sanierungsarbeiten an der Grund- und Mittelschule sollen parallel zum normalen Betrieb laufen. Foto: dz

Analyse ergibt: Asbestbelastung in der Raumluft ungefährlich

Poing - Um 15.32 Uhr kam die Entwarnung. In Form einer E-Mail teilte die Gemeinde Poing mit, dass die Analyse der Raumluft in der Grund- und Mittelschule auf keine unzulässigen As-best-Belastungen hinweist.

„Die durchgeführten Messungen der Raumluft an drei verschiedenen Standorten innerhalb der Grund- und Mittelschule haben keine Belastung außerhalb der betroffenen und bereits versiegelten Räume ergeben“: Das ist die gute Nachricht. Somit kann ab Donnerstag der reguläre Unterrichtsbetrieb in der Gruber Straße wieder aufgenommen werden.

Auf Empfehlung des beauftragten Fachbüros Müller BBM GmbH wird jedoch vorsorglich zu den bereits versiegelten Räumen auch der Zugang zur Schulküche und zum Handarbeitsraum gesperrt, da die Veranstaltungsküche über den gemeinsamen Flur gereinigt werden muss, heißt es wörtlich in der Mitteilung der Gemeindeverwaltung. Und weiter: „Die Gemeinde wird ein Sanierungskonzept für den betroffenen Bereich erstellen lassen.“

In dem kurzen Presseschreiben bedankt sich die Gemeinde bei der Schulleitung mit ihrem Lehrkörper und beim Elternbeirat für die konstruktive und engagierte Mitarbeit bei der Bewältigung dieses Problems. „Den Eltern danken wir für ihr Verständnis“, so Erster Bürgermeister Albert Hingerl (SPD). Der Heimatzeitung sagte der Rathauschef auf Nachfrage, dass die mit der Analyse beauftragte Firma bei keiner der drei Proben mehr als 500 Fasern Asbest pro Kubikmeter Raumluft genommen habe. Mündlich wurde Hingerl (SPD) mitgeteilt, dass bei einer Probe gar kein Asbest nachgewiesen werden konnte und bei den beiden anderen in ganz geringen, aber gesundheitsunschädlichen Mengen. Welche genauen Werte gemessen wurde, konnte Hingerl nicht sagen. Die Firma werde erst in ein paar Tagen den abschließenden Prüfbericht vorlegen.

Wichtig sei jetzt, so Hingerl weiter, dass der Schulbetrieb ab sofort wieder ohne Einschränkungen durchgeführt werden könne. Dass im Zuge der anstehenden Sanierungsmaßnahmen weitere Asbest-platten gefunden und freigelegt werden könnten, wollte der Verwaltungschef nicht ausschließen. Deshalb müsse man bei den anstehenden Arbeiten genau hinschauen. jödo

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