Poing blüht auf

Poing - „Die Herren stecken sich dann bitte eine Rose ins Knopfloch, die Damen Blumen ins Haar.“ Mit einem Augenzwinkern gab Bürgermeister Albert Hingerl in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt, dass Poing für die Teilnahme am Wettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ angenommen wurde.

Jetzt geht es also ans Gestalten, Pflanzen und Verschönern. Zwischen 5. und 16. Juli kommt schließlich die Jury zu Besuch. Bereits im Februar vergangenen Jahres war in einer Gemeinderatssitzung der Beschluss ergangen, sich zu bewerben. Anlass: Die 1150 Jahr-Feier Poings in diesem Jahr. Der Wettbewerb wird auf Bundesebene ausgetragen und vom Zentralverband Gartenbau e.V., dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Deutschen Tourismusverband ausgelobt. Diese bilden zusammen das Komitee „Entente Florale Deutschland“. Ziel des Wettbewerbs ist es, „in einer Gemeinschaftsaktion der Verwaltung, der politik, der Wirtschaft sowie der Bürger den städtischen Raum mit Grün und Blumen lebendig zu gestalten“, so die „Entente Florale“.

Poing ist die einzige gemeinde im Freistaat, die bei diesem Wettbewerb antritt. Insgesamt gehen bisher zehn Gemeinde und Städte ins Rennen. „Es könnten allerdings zwölf werden“, verlautet von „Entente Florale“. Es habe zwei Nachmeldungen gegeben, die aus triftigen Gründen noch berücksichtigt worden seien. Im August wird entschieden, wer mit der Gold-, Silber- und Bronzemedaille ausgezeichnet wird. Der Gewinner beteiligt sich dann am Wettbewerb auf Europaebene.

Außerdem werden verschiedene Sonderpreise ausgelobt. Die Bürgerinnen und Bürger können ihren Beitrag zur Verschönerung Poings leisten: Der Gartenbauverein plant einen Blumenschmuckwettbewerb.

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