Spielplätze gibt es genügend, aber ein Gymnasium fehlt: Die Realschüler Maximilian Stöckl (li.) aus Anzing und Daniel Wieber aus Poing haben für ihre Studie „Wie kindgerecht ist Poing?“ beim Wettbewerb „Jugend forscht“ den dritten Preis erhalten. foto: Robert Brouczek

Schüler recherchieren

Poing ist kindgerecht, aber ...

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Poing - Zwei Siebtklässler der Dominik-Brunner-Realschule haben eine Studie erstellt zur Frage, wie kindgerecht die Gemeinde Poing ist. Antwort: Ja, aber nach dem Grundschulalter sieht’s nicht mehr so rosig aus. Bei „Jugend forscht“ haben Daniel Wieber und Maximilian Stöckl einen Preis gewonnen.

Auf der Suche nach Antworten auf die Frage „Wie kindgerecht ist Poing?“ haben sich Daniel (12 Jahre) und Maximilian (13) zu Fuß und mit dem Fahrrad auf Recherche-Tour gemacht. „Wir haben alle Spielplätze besucht und sie anschließend zuhause am Computer auf einer Karte eingetragen“, erzählen die beiden Siebtklässler. Zusätzlich haben sie sämtliche Kindertagesstätten und Schulen in die Studie aufgenommen. Ihr Fazit: „Für jüngere Kinder ist Poing ganz gut. Für ältere nicht.“

Gut, weil es viele und abwechslungsreiche Spielplätze gibt, viele Kindertagesstätten sowie zwei Grundschulen, ein Förderzentrum und eine Realschule. „Aber es gibt kein Gymnasium“, sagen Daniel Wieber aus Poing und Maximilian Stöckl aus Anzing. Und: „Es gibt zu wenige Partys für Jugendliche.“ Zu wenig Möglichkeiten, wo Heranwachsende feiern oder sich treffen können.

Preis von „Jugend forscht“

Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ haben die beiden Siebtklässler zusammen mit Lehrerin Veronika Groß das Projekt jetzt vorgestellt - und den 3. Preis gewonnen. Dafür gibt’s 45 Euro, „mit dem Geld wollen wir unsere Lehrerin zum Essen einladen“, sagen Daniel und Maximilian.

Begleitend zu ihrer Studie haben die beiden ein Spielplatzmodell gebaut und ebenfalls zu „Jugend forscht“ mitgenommen. Beim Tag der offenen Tür der Dominik-Brunner-Realschule werden sie das Modell und ihre Studie präsentieren. Daniel und Maximilian planen einen weiteren Termin: „Wir wollen es auch Poings Bürgermeister zeigen.“

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