So sieht’s innen aus: In einer Infoveranstaltung am Dienstagabend hat Architekt Andres Meck die Gestaltung von Poings neuer Pfarrkirche detailliert erläutert. foto: Markus Lentner (kn)

Die neue Kirche zum Aufklappen

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Poing - Der Architekt Andreas Meck Architekt präsentiert Details zu Innenraum und Fassadengestaltung.

Die neue Pfarrkirche als aufklappbares Modell: Architekt Prof. Andreas Meck hatte dieses am Dienstagabend ins Pfarrheim Rupert Mayer mitgebracht, um interessierten Bürgern den Innenraum des Gebäudes zu erläutern. Gottesdienstbesucher werden an drei Seiten vom Alter sitzen können, insgesamt bietet die Kirche Platz für rund 350 Menschen. Das Taufbecken steht unweit des Altars, an einem großen Fenster, durch welches der Teich am Beginn des Bergfeldparks zu sehen ist.

Mit dabei hatte Meck auch einige Exemplare jener weißen Keramikziegel (Gewicht: gut fünf Kilo), die zu Tausenden die Fassade der neuen katholischen Kirche bilden werden. Dreidimensional geformt, je nach Sonnenlicht und -einstrahlung scheinen sie unterschiedlich. „Wir sehen die Kirche als Kristall“, hatte Meck schon im Vorfeld gesagt. Der Sockel der Kirche wird aus Nagelfluh gefertigt.

In diesen Tagen starten die Arbeiten für die Stahlkonstruktion am Rohbau, auf der Fassaden und Dach aus Keramikziegeln aufgebracht werden. Mitte dieses Jahres soll mit dem Innenausbau begonnen werden.

Das Gotteshaus in Poing ist der einzige tatsächliche Neubau einer Pfarrkirche im Erzbistum München und Freising. Die in Holzkirchen (Kreis Miesbach) zeitgleich entstehende Kirche ist ein Ersatzbau für das alte Gotteshaus. In Poing aber wird es künftig zwei Kirchen geben. Die alte, in Poing-Süd, dient dann lediglich noch als Werktagskirche.

Die neue Pfarrkirche soll im Juli 2017 auf den Namen des Seligen Rupert Mayer geweiht werden. Ein Novum im Erzbistum: Bislang gibt es keine Kirche, die Rupert Mayer gewidmet ist.

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