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In Poing-Nord entsteht derzeit der zweite Komplex im sozialen Wohnungsbau an der Bergfeldstraße. Jetzt beginnt die Bewerbungsphase. 

Zauberwinkel 

19 Sozialwohnungen: Bewerbungsstart

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Im August sollen die ersten von insgesamt 19 Wohnungen bezugsfertig sein, die an der Bergfeldstraße in Poings Zauberwinkel gebaut werden. Sie sind staatlich gefördert, die Kaltmiete beträgt zwischen 5,50 und 7,50 Euro pro Quadratmeter. Jetzt startet die Bewerbungsphase.

Poing – Durch die gemeinsame Förderung von Freistaat Bayern, dem Landkreis Ebersberg und der Gemeinde Poing sowie der Gemeinnützlichen Wohnungsgenossenschaft (GWG) Ebersberg ist es möglich, die Miete so günstig zu halten. Sie liegt mit 5,50 bis 7,50 Euro (je nach Förderung bzw. Einkommen der Mieter) bei etwa der Hälfte der derzeitigen Marktpreise. Das Wohnprojekt an der Bergfeldstraße richtet sich laut Mitteilung der Gemeinde Poing an ältere oder behinderte Menschen, Alleinerziehende sowie an Familien mit geringem bzw. mittlerem Einkommen. Dadurch soll ermöglicht werden, dass diese Personengruppen „sich eine Wohnung im doch ansonsten recht teuren Poing leisten können“, schreibt die Gemeinde in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung.

Das Richtfest fand im September 2016 statt, im August sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Alle Einheiten (Ein-, Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen) sind barrierefrei und verfügen über ein separates Kellerabteil sowie einen oberirdischen Auto-Stellplatz, informiert die Gemeindeverwaltung.

Sie weist darauf hin, dass nun die Bewerbungsphase begonnen hat. „Für die Belegung der Wohnungen ist von der Regierung von Oberbayern die Haushaltsgröße und die Einkommensgruppe für jede Wohnung festgelegt worden, das heißt, für jede Wohnung gibt es Vorgaben für die Anzahl der Personen sowie die Einkommensverhältnisse der künftigen Mieter, wobei ein Drittel der Wohneinheiten für mittlere bis höhere Einkommensgruppen vorgesehen ist.“ Zuständig für die Ermittlung der insgesamt drei Einkommensstufen, die Erteilung der Wohnberechtigungsbescheide und die Bewilligung für die Zusatzförderung ist das Landratsamt Ebersberg, Abteilung Wohnungsbauförderung.

Nach Ende der Bewerbungsphase erfolgt die Vergabe der Wohnungen in Abstimmung zwischen der Gemeinde Poing, dem Landratsamt und de GWG als Bauherrn.

Die Häuser sind das zweite Projekt im sozialen Wohnungsbau, das an der Bergfeldstraße realisiert wird. In unmittelbarer Nachbarschaft wurden im Sommer 2015 bereits 24 staatlich geförderte Wohnungen bezogen.

Bewerben

Wer sich bewerben möchte, erhält Antragsformulare und weitere Informationen im Poinger Rathaus Poing, Zimmer 005 und 006; Telefon (0 81 21) 97 94-160 bzw. 97 94-161.

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