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Applaus von Pfarrer Christoph Klingan für Kinder, Kiga-Team, Eltern und Elternbeirat.

50 Jahre Kindergarten am Endbachweg

Feiern im Provisorium

Der katholische Kindergarten am Endbachweg hat seinen 50. Geburtstag nicht in seinem eigentlichen Zuhause gefeiert, sondern in einem Provisorium. Bis zur Rückkehr dauert es noch. 

Poing „Ich schenke dir meine Zeit, ich höre dir zu, ich versuche dich zu verstehen!“ Solche und weitere Sätze sprachen die Mädchen und Buben am Samstag beim Sommerfest des katholischen Kindergartens am Endbachweg in Poing. Gleichzeitig feierte die Einrichtung ihren 50. Geburtstag, sie wurde am 1. Mai 1969 eingeweiht.

Das Jubiläumsfest mit Gottesdienst fand allerdings nicht dort statt, wo damals alles begann. Denn das Kindergartengebäude am Endbachweg war baufällig und musste abgerissen werden (wir berichteten mehrfach). Während der Abrissphase und des bevorstehenden Neubaus ist die Einrichtung in einer provisorischen Containeranlage am Verkehrsübungsplatz an der Hohenzollernstraße untergebracht.

„Der Umzug im Herbst 2018 war ein enormer Kraftakt, der alle Beteiligten, einschließlich Kinder, Eltern und natürlich das Personal vor sehr große Anforderungen gestellt hatte“, erinnerte Pfarrer Christoph Klingan in seinem Grußwort. Am alten Standort entsteht jetzt ein moderner Bau.

Der Geistliche wurde zu Beginn von Kita-Verwaltungsleiterin Christina Haug-Kießling ebenso als Ehrengast begrüßt wie Bürgermeister Albert Hingerl, der frühere Pfarrer Michael Holzner und die ehemalige Kindergartenleiterin Monika Peter.

Die Kinder zeigten verschiedene Aufführungen.

Beim Gottesdienst waren die Kinder immer wieder gefordert: Gekonnt knüpften sie aus bunten Schnüren symbolisch ein Netz, mit langen Fäden als Zeichen ihrer Verbundenheit, Gemeinschaft und Sicherheit. Lieder und Tänze sorgten für entsprechende Stimmung und Wohlbefinden. Sogar die Fürbitten wurden von Mädchen und Buben selbstbewusst vorgetragen.

Nach dem Festgottesdienst lobte Pfarrer Klingan in seiner Rede die Konstanz innerhalb dieses katholischen Kindergartens seit Inbetriebnahme vor genau 50 Jahren. „Kinder aus der Anfangszeit haben später ihre eigenen Kinder untergebracht und es kommen auch schon deren Enkel“, sagte er. Mit Angestellten und Erzieher verhalte es sich ähnlich, viele seien schon seit Jahrzehnten dabei.

Bürgermeister Hingerl lobte, dass Heidi Auerbacher als Leiterin mit ihrem Team eine beachtliche Leistung vollbringe, vor allem in Bezug auf den Umzug wegen des Neubaus. „Momentan ist der Endbachweg in die Hohenzollernstraße verlegt“, sagte Hingerl scherzhaft und fügte hinzu: „Es geht aber hoffentlich im nächsten Jahr wieder an den alten Ort zurück.“

Nach dem gemeinsamen Mittagessen waren erneut die Kinder an der Reihe, jede Gruppe hatte Tänze und bunte Aufführungen vorbereitet; außerdem gab es eine Tombola, bei der es schöne Preise zu gewinnen gab.  dul

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