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Mehr als 25 Container werden im Mai auf dem Verkehrsübungsplatz das Übergangsquartier für den Kind ergarten am Endbachweg aufgestellt. Rechts ist der „Polizei-Spielplatz“. 

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Ab Mai: Kindergarten am Polizei-Platz

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Während der katholische Kindergarten am Endbachweg in Poing-Süd ab Mai 2018 abgerissen und neu gebaut wird, werden als Übergangsquartier mehr als 25 Container auf dem Verkehrsübungsplatz der Polizei aufgestellt. Für zwei Jahre. Gesamtkosten des Projekts: 4,4 Mio. Euro.

Poing – Der Gemeindeverwaltung ist es laut Bürgermeister Albert Hingerl bewusst, dass es insbesondere beim „Bringverkehr“ in der Früh zu Engpässen in der Hohenzollernstraße kommen kann. Hier, unmittelbar am Verkehrsübungsplatz, befindet sich seit September für zwei Jahre eine Interims-Haltestelle für Shuttlebusse, die Kinder zur neuen Grundschule am Bergfeld fahren. Genau hier, auf dem Übungsplatz selbst, werden ab Mai 2018 Container aufgestellt – für die Dauer von zwei Jahren. Als Übergangsquartier für den katholischen Kindergarten am Endbachweg, der in dieser Zeit abgerissen und neu gebaut wird.

Auf Nachfrage unserer Zeitung hat das für die Baumaßnahme zuständige Ordinariat des Erzbistums München und Freising nun Details bekannt gegeben. Laut Pressestelle werden auf dem Grundstück 26 bis 27 Container aufgestellt. Darin werden die vier Gruppen (aktuell insgesamt 86 Mädchen und Buben) des Kindergartens vom Endbachweg untergebracht. Dessen Abriss und Neubau soll laut Ordinariat „circa Ende Mai 2020 abgeschlossen sein“. Der Start ist für Mai 2018 vorgesehen.

Die Gesamtkosten für Abbruch, Neubau und Interimsnutzung während der Bauphase belaufen sich auf knapp 4,4 Millionen Euro, informiert die Pressestelle. Davon trägt laut vertraglicher Vereinbarung die Gemeinde Poing knapp 2,5 Millionen Euro, das Erzbischöfliche Ordinariat rund 1,9 Millionen Euro.

Für die Hohenzollernstraße könnte die Übergangslösung zu einer hohen Verkehrsdichte insbesondere am Morgen führen: Wenn Eltern ihre Kinder zum Kindergarten bringen und gleichzeitig die Shuttlebusse von der Haltestelle am Verkehrsübungsplatz Schüler abholen und zur neuen Grundschule am Bergfeld transportieren. Der Halt besteht seit September für die Dauer von zwei Jahren – bis der Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße fertig ist und die Mädchen und Buben aus Poing-Süd wieder dorthin in die Schule gehen können.

Bürgermeister Albert Hingerl teilte bereits vor einigen Tagen mit, dass der Gemeindeverwaltung „die grundsätzliche Problematik sich überschneidender Bringverkehre zur Schulbushaltestelle in der Hohenzollernstraße sowie zu den Modulen des Kindergartens bewusst ist“. Eine konkrete Lösung, wie die Verkehrssituation in der Hohenzollernstraße so erträglich wie möglich gestaltet werden kann, werde „im Benehmen mit der Polizei, der Schule, dem Kindergarten und dem Busunternehmen erarbeitet und diskutiert werden“, so Hingerl.

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